Was kommt in die Schultüte?

Am ersten Schultag dürfen Erstklässler sie endlich bis tief unten ausräumen: die Schultüte. Doch wie gelingt Eltern die richtige Mischung aus Süßigkeiten und praktischen Dingen?

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder die Zeit des Sitzens. Für einen bewegten Schulstart sind deshalb Geschenke, die Kinder zumindest in den Pausen zum Toben und Spielen animieren, zu empfehlen. Das können beispielsweise ein Springseil, Gummitwist oder Straßenmalkreide sein, mit der Kinder Hüpfkästchen aufmalen können. Auch eine schöne Brotbox oder eine Trinkflasche kommen bei den Kindern gut an und sind Geschenke von Dauer.

Mit der Einschulung beginnt für Kinder eine aufregende Zeit. Schön sind deshalb auch Überraschungen, bei denen die ganze Familie zusammenkommt. Das gibt Kindern für den neuen, aufregenden Lebensabschnitt Sicherheit. In die Schultüte passen deshalb Gutscheine für eine gemeinsame Fahrradtour, Zoo- oder Schwimmbadbesuch. Praktisch, um sich an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen, sind auch ein erster eigener Wecker oder eine Uhr.

Ganz zuckerfrei muss die Schultüte aber nicht bleiben: Kleine Naschereine gehören dazu und füllen gut den Boden. Schließlich soll die Schultüte ja den ersten Schultag versüßen!

(aus unserem dpa-Interview)

Balkonien statt Balearen! Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird

Die Ferienzeit geht bald los! Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat!

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben. Für alle, die zuhause bleiben, haben wir ein tolles Familienspiel, das Bewegung in die Woche bringt: Unter http://www.familienaufstand.de treten Eltern gegen Kinder an und bringen Schwung in den Alltag! Also, Aufstehen und auf die Füße, fertig, los!

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann man in Urlaubsstimmungkommen und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.

Auf die Füße, fertig, los!

Liebe Leser unseres Familienblogs,

wir möchten uns an dieser Stelle für Euer Interesse an unseren Themen danken und würden uns freuen, wenn Ihr uns auch ein „like“ auf unserer facbook-Seite schenkt!

Außerdem haben wir für Euch ein neues Spiel, das definitiv mehr Bewegung in Euer Leben bringt: http://www.familienaufstand.de

Wer am meisten aufsteht und sich bewegt, hat gewonnen. Na dann, auf die Füße, fertig, los!!

 

 

Familienaufstand! Alles zählt nur Sitzen nicht

Unter www.familienaufstand.de werden Familien ab sofort spielerisch motiviert, aufzustehen und sich mehr zu bewegen. „Familienaufstand!“ wurde gemeinsam durch die Arbeitsgruppe 4 Prävention und Gesundheitsförderung der Fakultät für Gesundheitswissenschaft an der Universität Bielefeld und die Plattform Ernährung und Bewegung entwickelt und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Im ersten Schritt werden die Familien angeregt sich bewusst damit auseinander zu setzen, wie es um das Aufstehen und Sitzen im Alltag bestellt ist. Daraufhin werden Aufsteh- und Bewegungsziele vereinbart. Alle Familienmitglieder sammeln „Zeitpunkte“ für Sitzunterbrechungen und Bewegung. Die Inhalte für den „Familienaufstand!“ wurden auf der Grundlage einer systematischen Auswertung der Forschungsergebnisse zu Interventionen zum Sitzenden Lebensstil im Setting Familie und eigener qualitativer Untersuchungen entwickelt. „Familienaufstand!“ fördert spielerisch einen Familienalltag, in dem weniger gesessen und sich mehr bewegt wird. Denn dem Sitzenden Lebensstil sollte möglichst früh entgegengewirkt werden, da ein bereits im Kindesalter „erlernter“ Sitzender Lebensstil mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter beibehalten wird. Dies erhöht neben weiteren Faktoren, wie Fehlernährung, fehlende sportliche Aktivität und Schlafmangel, das Risiko für u. a. Diabetes Typ 2, Übergewicht und Herz-Kreislauf- sowie Stoffwechselerkrankungen. Selbst Sport kann die gesundheitlichen Risiken eines Sitzenden Lebensstils nicht vollständig ausgleichen. Daher ist es wichtig, lange Sitzzeiten durch Aufstehen und durch Bewegung zu unterbrechen und zu reduzieren. „Familienaufstand!“ wirkt dem Sitzenden Lebensstil in einer für Deutschland bisher einzigartigen Weise entgegen und soll in der kommenden Monaten verbreitet und weiterentwickelt werden.

Unter www.familienaufstand.de ist das Spiel im Internet verfügbar. Neben dem zugehörigen Download der Spielmaterialien gibt es auf dieser Seite auch viele weitere Informationen und Tipps rund um die Themen Aufstehen und Bewegung.

Familienaufstand

Aufstehen, der Frühling beginnt!

Stück für Stück werden die Tage länger und die Temperaturen klettern über den Gefrierpunkt. Bald können wir wieder im T-Shirt draußen toben und barfuß über Wiesen rennen. Bewegung an hellen Tagen macht nicht nur Spaß, sondern beugt zugleich der Frühjahrmüdigkeit vor. Unter Einfluss von Licht werden die in den dunklen Wintermonaten geleerten Speicher für das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin wieder aufgefüllt. „Deshalb sollten wir uns im Übergang vom Winter zum Frühling besonders oft im Freien aufhalten“, rät Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Außerdem wirkt Bewegung an der frischen Luft dem Sitzenden Lebensstil entgegen. Die HELENA-Studie zeigt, dass Jugendliche in Europa insgesamt zu viel sitzen: im Durchschnitt ca. 9 Stunden pro Tag, d.h. 70 Prozent ihrer Wachzeit. „Der Energieverbrauch beim Sitzen ist fast so niedrig wie der Energieverbrauch beim Schlafen. Neben allgemeiner Inaktivität bilden lange Sitzzeiten ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung von Übergewicht. Umgekehrt schützt ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung die Gesundheit“, erklärt Sportwissenschaftler und peb-Vorstandsmitglied Prof. Gerhard Huber.

Aufgestanden und raus da!

Die Schule ist vorbei und es ist trotzdem noch hell? Da blitzt sogar ein blauer Himmel unter der Wolkendecke hervor? Wunderbar! Jetzt können die Schüler die langen Klassenzimmer-Sitzzeiten im Park, auf dem Spiel- oder Sportplatz ausgleichen. Natürlich bietet das Wochenende auch tolle Gelegenheiten für ausgedehnte Spaziergänge oder kleine Wanderungen in der Natur, die nach und nach zu blühen beginnt. Auch Radtouren sorgen für mehr Schwung und Elan. Also anstatt mit dem Eltern-Taxi oder Bus zu Kita und Schule, rauf aufs Rad!

Bildschirmzeiten ok, aber in Maßen!

Die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer ist oft unbeständig. Wenn es draußen mal regnet und stürmt muss man nicht gegen seine Bedürfnisse ankämpfen und um jeden Preis nach draußen gehen. Aber aufgepasst: Im Innenraum gehören sitzende Beschäftigungen wie Fernsehen, Computerspiele und Social Media zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. In Maßen ist das auch unproblematisch und mit der Auswahl der richtigen Sendungen kann es sogar lehrreich sein. Insgesamt sollten Kinder und Jugendliche aber pro Tag nicht länger als ein bis zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt keine Bildschirmmedien konsumieren. Um die Bildschirmzeiten zu reduzieren, hilft es den Fernseher und Computer aus den Kinderzimmern zu entfernen. Erfolgsversprechend sei es auch, zeitliche Begrenzungen festzulegen. „Damit die jungen Menschen in einen eigenverantwortlichen Umgang mit Medien hineinwachsen, ist es ratsam, sie innerhalb der gesetzten Grenzen selbst über ihre Medienzeiten entscheiden zu lassen“, sagt Dr. Andrea Lambeck.1982_32a

peb-Adventskalender: 24. Dezember

Genussvolle Weihnachten
An Weihnachten geht es vor allem um den Genuss und die Freude, mit allen zusammen zu feiern. Ausschlafen, gemütlich frühstücken – an diesem Tag sollte nichts ein „Muss“, ob beim Essen oder der Bewegung sein. So sollte die ganze Familie diesen Tag zur Entspannung nutzen, um den Stress der vergangenen Tage von sich abfallen zu lassen. Denn dafür sind die Feiertage ja da, zum Genießen und Entspannen!

Fröhliche Weihnachten!

Foto: i-vista / pixelio.de

peb-Adventskalender: 23. Dezember

Packstationen-Rallye
Jetzt geht es in den Endspurt. Alle Vorbereitungen sind getroffen, nur noch ein paar Geschenke müssen ordentlich verpackt werden. Bevor sich jetzt aber alle an einen Tisch stellen und jeder bei dem Geschenk des anderen spickt, können verschiedene Stationen das Ganze etwas auflockern. In der Küche beispielsweise wird das Geschenkpapier aufgebaut, im Wohnzimmer liegen die Klebestreifen. Einen Stock höher oder tiefer befindet sich das Geschenkband und im Eingangsbereich liegen die Namenskärtchen. Der Stift zum Beschriften liegt im Bad. Zeitlich versetzt beginnt nun der erste mit dem Geschenkpapier und dann folgen die anderen. Auf die Geschenke fertig los!

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

peb-Adventskalender: 22.Dezember

Bewegte Vorbilder – auch zur Weihnachtszeit
Bewegung soll auch in der Adventszeit Spaß machen und vor allem eines sein: Familiensache. Bewegen sich Mama und Papa viel, eifern Kinder diesem Vorbild nach. Um mehr Bewegung in den Advent zu bringen, sind nicht unbedingt teure Sportgeräte oder ein Skiurlaub nötig. Schon kleine Veränderungen im Alltag setzen wichtige Impulse: Statt dem Fahrstuhl die Treppe nehmen oder eine Station früher aus dem Bus aussteigen. Erleben Kinder dies als selbstverständlichen Teil des Alltags, können sie gar nicht anders, als ihren Vorbildern nachzueifern.

peb-Adventskalender: 21. Dezember

Zeit für einen Weihnachtsbaum
Wie wäre es, den Baum dieses Jahr selbst zu fällen? Ein Erlebnis für die ganze Familie! Einfach im Internet oder in der Zeitung nach einer Weihnachtsbaumplantage zum Selberfällen in der Region suchen. Das richtige Werkzeug einpacken (bei manchen kann man auch eine Säge ausleihen) und es kann losgehen. Dick eingemummelt ist das für Kinder ein tolles Erlebnis!

Foto: Denise / pixelio.de

peb-Adventskalender: 20.Dezember

Baumschmuck selbst gemacht
Glitzernde Kugeln, leuchtende Lichterketten und schöne Figuren zieren die Weihnachtsbäume. Jetzt fehlt nur noch etwas Selbstgebasteltes. Besonders eignen sich Orangen und Zitronen dafür. Die Früchte einfach in Scheiben schneiden und auf einer Heizung auslegen (Alufolie dient als Unterlage). Sind diese dann getrocknet, können die Kinder noch ein Band durchfädeln und schon kann man den Schmuck am Baum aufhängen. Werden die Früchte dann noch mit Nelken gespickt, sieht es besonders schön aus und erfüllt die Wohnung mit weihnachtlichem Duft!

Foto: Julien-christ / pixelio.de

Tipps zu Ernährung und Bewegung im Alltag, gebloggt von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V.

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