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Familienaufstand! Alles zählt nur Sitzen nicht

Unter www.familienaufstand.de werden Familien ab sofort spielerisch motiviert, aufzustehen und sich mehr zu bewegen. „Familienaufstand!“ wurde gemeinsam durch die Arbeitsgruppe 4 Prävention und Gesundheitsförderung der Fakultät für Gesundheitswissenschaft an der Universität Bielefeld und die Plattform Ernährung und Bewegung entwickelt und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Im ersten Schritt werden die Familien angeregt sich bewusst damit auseinander zu setzen, wie es um das Aufstehen und Sitzen im Alltag bestellt ist. Daraufhin werden Aufsteh- und Bewegungsziele vereinbart. Alle Familienmitglieder sammeln „Zeitpunkte“ für Sitzunterbrechungen und Bewegung. Die Inhalte für den „Familienaufstand!“ wurden auf der Grundlage einer systematischen Auswertung der Forschungsergebnisse zu Interventionen zum Sitzenden Lebensstil im Setting Familie und eigener qualitativer Untersuchungen entwickelt. „Familienaufstand!“ fördert spielerisch einen Familienalltag, in dem weniger gesessen und sich mehr bewegt wird. Denn dem Sitzenden Lebensstil sollte möglichst früh entgegengewirkt werden, da ein bereits im Kindesalter „erlernter“ Sitzender Lebensstil mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter beibehalten wird. Dies erhöht neben weiteren Faktoren, wie Fehlernährung, fehlende sportliche Aktivität und Schlafmangel, das Risiko für u. a. Diabetes Typ 2, Übergewicht und Herz-Kreislauf- sowie Stoffwechselerkrankungen. Selbst Sport kann die gesundheitlichen Risiken eines Sitzenden Lebensstils nicht vollständig ausgleichen. Daher ist es wichtig, lange Sitzzeiten durch Aufstehen und durch Bewegung zu unterbrechen und zu reduzieren. „Familienaufstand!“ wirkt dem Sitzenden Lebensstil in einer für Deutschland bisher einzigartigen Weise entgegen und soll in der kommenden Monaten verbreitet und weiterentwickelt werden.

Unter www.familienaufstand.de ist das Spiel im Internet verfügbar. Neben dem zugehörigen Download der Spielmaterialien gibt es auf dieser Seite auch viele weitere Informationen und Tipps rund um die Themen Aufstehen und Bewegung.

Familienaufstand

Aufstehen, der Frühling beginnt!

Stück für Stück werden die Tage länger und die Temperaturen klettern über den Gefrierpunkt. Bald können wir wieder im T-Shirt draußen toben und barfuß über Wiesen rennen. Bewegung an hellen Tagen macht nicht nur Spaß, sondern beugt zugleich der Frühjahrmüdigkeit vor. Unter Einfluss von Licht werden die in den dunklen Wintermonaten geleerten Speicher für das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin wieder aufgefüllt. „Deshalb sollten wir uns im Übergang vom Winter zum Frühling besonders oft im Freien aufhalten“, rät Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Außerdem wirkt Bewegung an der frischen Luft dem Sitzenden Lebensstil entgegen. Die HELENA-Studie zeigt, dass Jugendliche in Europa insgesamt zu viel sitzen: im Durchschnitt ca. 9 Stunden pro Tag, d.h. 70 Prozent ihrer Wachzeit. „Der Energieverbrauch beim Sitzen ist fast so niedrig wie der Energieverbrauch beim Schlafen. Neben allgemeiner Inaktivität bilden lange Sitzzeiten ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung von Übergewicht. Umgekehrt schützt ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung die Gesundheit“, erklärt Sportwissenschaftler und peb-Vorstandsmitglied Prof. Gerhard Huber.

Aufgestanden und raus da!

Die Schule ist vorbei und es ist trotzdem noch hell? Da blitzt sogar ein blauer Himmel unter der Wolkendecke hervor? Wunderbar! Jetzt können die Schüler die langen Klassenzimmer-Sitzzeiten im Park, auf dem Spiel- oder Sportplatz ausgleichen. Natürlich bietet das Wochenende auch tolle Gelegenheiten für ausgedehnte Spaziergänge oder kleine Wanderungen in der Natur, die nach und nach zu blühen beginnt. Auch Radtouren sorgen für mehr Schwung und Elan. Also anstatt mit dem Eltern-Taxi oder Bus zu Kita und Schule, rauf aufs Rad!

Bildschirmzeiten ok, aber in Maßen!

Die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer ist oft unbeständig. Wenn es draußen mal regnet und stürmt muss man nicht gegen seine Bedürfnisse ankämpfen und um jeden Preis nach draußen gehen. Aber aufgepasst: Im Innenraum gehören sitzende Beschäftigungen wie Fernsehen, Computerspiele und Social Media zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. In Maßen ist das auch unproblematisch und mit der Auswahl der richtigen Sendungen kann es sogar lehrreich sein. Insgesamt sollten Kinder und Jugendliche aber pro Tag nicht länger als ein bis zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt keine Bildschirmmedien konsumieren. Um die Bildschirmzeiten zu reduzieren, hilft es den Fernseher und Computer aus den Kinderzimmern zu entfernen. Erfolgsversprechend sei es auch, zeitliche Begrenzungen festzulegen. „Damit die jungen Menschen in einen eigenverantwortlichen Umgang mit Medien hineinwachsen, ist es ratsam, sie innerhalb der gesetzten Grenzen selbst über ihre Medienzeiten entscheiden zu lassen“, sagt Dr. Andrea Lambeck.1982_32a

peb-Adventskalender: 24. Dezember

Genussvolle Weihnachten
An Weihnachten geht es vor allem um den Genuss und die Freude, mit allen zusammen zu feiern. Ausschlafen, gemütlich frühstücken – an diesem Tag sollte nichts ein „Muss“, ob beim Essen oder der Bewegung sein. So sollte die ganze Familie diesen Tag zur Entspannung nutzen, um den Stress der vergangenen Tage von sich abfallen zu lassen. Denn dafür sind die Feiertage ja da, zum Genießen und Entspannen!

Fröhliche Weihnachten!

Foto: i-vista / pixelio.de

peb-Adventskalender: 23. Dezember

Packstationen-Rallye
Jetzt geht es in den Endspurt. Alle Vorbereitungen sind getroffen, nur noch ein paar Geschenke müssen ordentlich verpackt werden. Bevor sich jetzt aber alle an einen Tisch stellen und jeder bei dem Geschenk des anderen spickt, können verschiedene Stationen das Ganze etwas auflockern. In der Küche beispielsweise wird das Geschenkpapier aufgebaut, im Wohnzimmer liegen die Klebestreifen. Einen Stock höher oder tiefer befindet sich das Geschenkband und im Eingangsbereich liegen die Namenskärtchen. Der Stift zum Beschriften liegt im Bad. Zeitlich versetzt beginnt nun der erste mit dem Geschenkpapier und dann folgen die anderen. Auf die Geschenke fertig los!

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

peb-Adventskalender: 22.Dezember

Bewegte Vorbilder – auch zur Weihnachtszeit
Bewegung soll auch in der Adventszeit Spaß machen und vor allem eines sein: Familiensache. Bewegen sich Mama und Papa viel, eifern Kinder diesem Vorbild nach. Um mehr Bewegung in den Advent zu bringen, sind nicht unbedingt teure Sportgeräte oder ein Skiurlaub nötig. Schon kleine Veränderungen im Alltag setzen wichtige Impulse: Statt dem Fahrstuhl die Treppe nehmen oder eine Station früher aus dem Bus aussteigen. Erleben Kinder dies als selbstverständlichen Teil des Alltags, können sie gar nicht anders, als ihren Vorbildern nachzueifern.

peb-Adventskalender: 21. Dezember

Zeit für einen Weihnachtsbaum
Wie wäre es, den Baum dieses Jahr selbst zu fällen? Ein Erlebnis für die ganze Familie! Einfach im Internet oder in der Zeitung nach einer Weihnachtsbaumplantage zum Selberfällen in der Region suchen. Das richtige Werkzeug einpacken (bei manchen kann man auch eine Säge ausleihen) und es kann losgehen. Dick eingemummelt ist das für Kinder ein tolles Erlebnis!

Foto: Denise / pixelio.de

peb-Adventskalender: 20.Dezember

Baumschmuck selbst gemacht
Glitzernde Kugeln, leuchtende Lichterketten und schöne Figuren zieren die Weihnachtsbäume. Jetzt fehlt nur noch etwas Selbstgebasteltes. Besonders eignen sich Orangen und Zitronen dafür. Die Früchte einfach in Scheiben schneiden und auf einer Heizung auslegen (Alufolie dient als Unterlage). Sind diese dann getrocknet, können die Kinder noch ein Band durchfädeln und schon kann man den Schmuck am Baum aufhängen. Werden die Früchte dann noch mit Nelken gespickt, sieht es besonders schön aus und erfüllt die Wohnung mit weihnachtlichem Duft!

Foto: Julien-christ / pixelio.de

peb-Adventskalender: 19. Dezember

Alles ist blitz und blank
Noch fünf Mal schlafen, dann ist es endlich soweit! So kurz vor Weihnachten können noch mal alle mit anpacken und das Zuhause auf Vordermann bringen. Kinder übernehmen auch gerne Verantwortung und so kann jedem eine Aufgabe zugeteilt werden. So fühlt sich keiner überfordert oder außen vor und an Weihnachten freuen sich alle über das saubere Heim.

Foto: fotohiero / pixelio.de

peb-Adventskalender: 18.Dezember

Welche Sportart bin ich?
Viele kennen das Spiel, bei dem sich die Mitspieler einen Zettel an die Stirn kleben, den ein anderer Spieler mit dem Namen einer Sportart beschriftet hat. Die anderen Spieler stellen die Sportart pantomimisch dar, nun muss nacheinander jeder Spieler herausfinden, welche Sportart auf seiner Stirn steht.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

peb-Adventskalender: 16. Dezember

peb-Mediennutzungsverträge für Familien
Viele schöne Filme locken jetzt die Familie vor den Fernseher. Bevor jedoch der ganze Tag nur vor dem TV verbracht wird, kann ein „Vertrag“ zwischen Kindern und Eltern für eine klare Regelung bei der Nutzung von Bildschirmmedien sorgen. So haben Eltern einen besseren Überblick und Kinder fühlen sich nicht bevormundet. Zudem werden die Eltern hier auch in die Pflicht genommen, denn es werden gemeinsame Familien- und Bewegungszeiten vereinbart. Es spricht also nichts gegen einen Weihnachtsfilm, am nächsten Tag gehen dank der Vereinbarung ja alle zum Schlittschuhlaufen. Der Bewegungs- und Mediennutzungsplan für 3-6 jährige Kinder sowie „Verträge“ für Kinder im Alter von 7-9 und 10-12 Jahren stehen unter http://www.pebonline.de/359.html kostenlos zum Download bereit.