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Gute Ernährung, von Anfang an..

Eine bewusste Ernährung in  Schwangerschaft und Stillzeit nimmt erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Babys. In Ihrem neuen Buch „Der Baby-Gesundheits-Code“ (TRIAS, 2015), geht die Diplom-Ökotrophologin Maren Krüger auf die Relevanz einer bewussten und ausgewogenen Ernährung ein und bietet dank zahlreicher leckerer Rezepte die Möglichkeit, dieses Wissen auch gleich umzusetzen.

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier.

peb verlost auch dieses Mal ein Exemplar! Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort “Der Baby-Gesundheits-Code”, bis  09.November an l.tonk@pebonline.de. Unter den eingegangenen Mails wird der Gewinner ausgelost.

Das Wochenende ist nah!

Nur noch wenige Stunden trennen die Meisten von dem wohlverdienten Wochenende. Das Wetter ist toll und soll es zur Abwechslung tatsächlich auch bleiben. Trotz allem freuen sich viele – und das natürlich auch nicht zu unrecht- einfach mal die Füße hochzulegen. Am Wochenende dürfen die Kids vielleicht auch mal vor dem Fernseher frühstücken oder den Tag mit der Spielekonsole „verzocken“. Aber wie bei vielen Dingen gilt auch hier: weniger ist mehr! Laut Ergebnissen der KIM-Studie (2012) verbringen 22% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ihre Zeit bereits täglich vor dem Computer oder der Konsole um zu spielen. Mit 36% bei den Mädchen und 40% bei den Jungen spielt das Fernsehen eine weitaus dominantere Rolle und zählt als drittbeliebteste Freizeitbeschäftigung. Dieser gehen 79% der Kinder fast jeden oder jeden Tag nach (Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest (Hrsg.) 2013, aktualisierte Ausgabe).

peb „Mediennutzungsverträge“ für Eltern und Kinder
Vor diesem Hintergrund hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. „Mediennutzungsverträge“ für Familien entwickelt. Mithilfe dieser „Verträge“ können Eltern und Kinder gemeinsam Regeln zur Nutzung von verschiedenen Bildschirmmedien aufstellen und Familien- und Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren. Die Verträge richten sich an Kinder im Alter von 3-12 Jahren.

  • Kinder im Alter von 3-6 Jahren erhalten einen „Medienplan“ (Bild), welcher mit Coupons beklebt werden kann.
  • Die Kinder von 7-9 und 10-12 Jahren erhalten einen „Vertrag“.

Medeinplan 3-6 Jährige

Schritt für Schritt zum bewussten Medienkonsum
Je nach Alter des Kindes, liegen dem Medienkonsum pro Tag andere Empfehlungen zu Grunde. Ganz allgemein kann ein Richtwert von 10 Minuten Medienkonsum pro Lebensjahr genannt werden. Wobei Kinder unter drei Jahren von diesen Empfehlungen ausgenommen sind. Bilder auf dem Smartphone oder dem PC anzuschauen ist durchaus möglich. Der schnelle Bildwechsel beim Fernseh gucken kann die Kleinen jedoch schnell überfordern. Geht man also von diesen Empfehlungen aus, sollte ein Kind im Alter von bis zu sieben Jahren nicht mehr als 60 Minuten pro Tag Bildschirmmedien nutzen. Ab einem Alter von 7 Jahren gilt ein Richtwert von 1 – 2 Stunden Medienkonsum pro Tag. Diese Empfehlung umfasst ausdrücklich alle Arten von Bildschirmmedien (inkl. Handy und Smartphone). Zudem sind diese Empfehlungen nicht als Mindestzeiten zu verstehen und wie bereits gesagt: weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum Spielen)!

Die „Verträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie übrigens unter:
http://www.pebonline.de/359.html

Allen ein erholsames Wochenende!

Tolle Rezepte für jede Jahreszeit!

Huth-Rauschenbach Umschlag_150522.inddOb Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge, das weiß auch Autorin Sabine Huth-Rauschenbach. In ihrem neuen Buch „Organic Cooking. Das Familienkochbuch“ (TRIAS Verlag), bietet sie viele saisonale Rezepte und jede Menge Anregungen, Kindern den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln zu
vermitteln.

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Wieder haben wir drei herbstliche Rezepte aus dem Buch für sie: nachkochen lohnt sich!

Banana-Pecan-Bread
175 g Weizenvollkornmehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz125 g geschmolzene Butter
150 g Rohrohrzucker
2 große Eier
4 kleine, vollreife Bananen
100 g Pecanüsse
100 g Sultaninen
1 TL Vanillezucker
etwas Rohrohrzucker zum Bestreuen

1 Kastenform
15 Min. + 1 Stunde 15 Min. Backzeit

  • Den Ofen auf 150 Grad Umluft (170 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
  • Das Mehl zusammen mit Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.
  • In einer zweiten, größeren Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann Ei für Ei zugeben und weiter schaumig schlagen.
  • Die Bananen mit einer Gabel ganz fein zerdrücken und zu der Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Dann mit einem Holzlöffel die Pecannüsse, Sultaninen sowie Vanillezucker unterrühren.
  • Die Mehlmischung etappenweise unterheben und gut unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen und mit Rohrohrzucker bestreuen.
  • Das Banana-Pecan-Bread 60-75 Min. backen – je nach Reifegrad der Bananen variiert die Dauer. (Stäbchenprobe machen!!)

KÜCHENKINDER helfen beim Zermatschen der Banane, rühren den Teig, bereiten die Kastenform vor und kochen Tee.

Vegetarischer Hot-Pot
2 Gemüsezwiebeln
4 Möhren
1 kleine Steckrübe
3 Pastinaken
2 EL Rapsöl
5 EL Weizenmehl
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Thymianblättchen
300 g Austernpilze
3 EL Butter oder Margarine
1 Zweig Rosmarin
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

4-6 Portionen
30 Min. + 45 Min. Garzeit

  • Die Zwiebeln abziehen, halbieren und in Ringe schneiden.
  • Das Wurzelgemüse putzen und in mundgerechte Scheiben schneiden.
  • Zwiebeln im Rapsöl anbraten, bis sie goldgelb sind. Wurzelgemüse dazugeben, kurz mitbraten. Mit Mehl überstäuben und rühren, bis das Mehl alle Flüssigkeit aufgesaugt hat. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Thymian zugeben und 10 Min. köcheln lassen.
  • Die Austernpilze kurz abbürsten. In einer separaten Pfanne Butter erhitzen und Rosmarin zugeben. Pilze hinzugeben und von beiden Seiten knusprig anbraten.
  • Den Ofen auf 200 Grad Umluft (220 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
  • Die Gemüsemasse mit Salz und Pfeffer abschmecken, und abwechselnd mit den Austernpilzen in eine Auflaufform geben. Die Kartoffelscheiben daraufschichten, die Butter in kleinen Stückchen auf die Kartoffeln setzen. Im Ofen ca. 45 Min. backen, bis die Kartoffeln knusprig sind.

KÜCHENKINDER schälen, putzen, schnippeln und schauen zu, wie aus bleichen Kartoffeln knusprige Chips werden

Selbst gemachte Fruchtriegel
1 Handvoll getrocknete Cranberries
1 Handvoll getrocknete Aprikosen
1 Handvoll getrocknete Pflaumen
70 ml Apfelsaft
1 Prise Zimt
4-6 rechteckige Oblaten

5-6 Riegel
1 Stunde + 2 Stunden Trockenzeit

  • Die Trockenfrüchte -falls geschwefelt- unter heißem Wasser abspülen und eine halbe Stunde im Apfelsaft einweichen.
  • Den Backofen auf 200 Grad Umluft (220 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Trockenfrüchte mit dem Apfelsaft pürieren, Zimt zugeben. Die Trockenfruchtmasse auf die rechteckigen Oblaten verteilen und je mit einer Oblate bedecken, die Ränder glatt streichen.
  • Die Fruchtriegelrohlinge im Ofen bei 200 Grad 15 Min. backen. Dann den Ofen ausschalten, die Ofentür ein wenig öffnen und die Riegel mindestens 2 Stunden trocknen lassen.
  • Anschließend mit einem sehr scharfen Messer in passende Form schneiden und in einer Keksdose aufheben. Damit die Riegel nicht aneinanderpappen, zwischen die Lagen zurechtgeschnittenes Backpapier legen.

KÜCHENKINDER pürieren die Früchte selber, schmecken die Masse ab und verteilen sie auf die Oblaten.

TIPP Die Variationsmöglichkeiten sind fast unendlich: So können die Aprikosen durch getrocknete Apfelringe, die Cranberries durch Rosinen und die getrockneten Pflaumen durch Datteln ersetzt werden. Auch mit dem Saft kann experimentiert werden. Warum die Früchte nicht mal in Kirsch- oder Traubensaft einlegen? Einfach ausprobieren!

 

Gemüse zum Mittagessen? Sehr gerne!

Eine ausgewogene Ernährung soll vor allem Freude machen und Genuss bereiten. Was aber, wenn die Kleinen so gar nicht probieren möchten, was die Eltern ihnen da präsentieren? Zwang und Selbstkasteiung sind hier fehl am Platze. Dazu ein interessanter Artikel mit Tipps und Anregungen, den Die Welt dazu veröffentlicht hat:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article145354916/So-bekommt-man-sein-Kind-dazu-Gemuese-zu-essen.html

Viel Freude beim Lesen und noch mehr Spaß beim Ausprobieren!

 

Balkonien statt Balearen!

Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird.

Berlin, August 2015 – die Ferien sind in vollem Gange. Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat.

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben.

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann Urlaubsstimmung erzeugt werden und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.

„Das Kita-Kochbuch“: Lecker, schnell, kindgerecht und unkompliziert kochen!

Buchvorstellung „ Das Kita-Kochbuch“ von Guido Schmelich und Helmut Nussbaumer, erschienen im TRIAS Verlag, Stuttgart.2015
Copyright: © Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Egal wie viele Kinder es zu verköstigen gilt, „Das Kita-Kochbuch“ bietet schnelle, unkomplizierte und leckere Gerichte, welches sich aber nicht nur für Tageseltern oder Kita-Köche eignet. Viele verschiedene Gerichte sorgen für einen abwechslungsreichen Speiseplan und dank der Tipps, Vorschläge für Abwandlungen und Allergenhinweise bleiben kaum noch Wünsche offen.

PS: Die Gerichte schmecken den Großen übrigens genauso gut wie den Kleinen!

Hier drei leckere und sommertaugliche Rezepte aus dem Buch:

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Arabische Spezialität
Falafel-Pops mit Ayran
ganzjährig

Für 10 Kinderportionen (ca. 20 Pops) •~1¼ Std.
2 gewürfelte Zwiebeln • 3 gepresste Knoblauchzehen •
6 EL Rapsöl • 2 TL Korianderkörner • Salz • 2 Dosen Kichererbsen
(à 800 g) • 2 Eier • 1 Bund Petersilie • 2 TL gemahlener
Kreuzkümmel • 2 TL edelsüßes Paprikapulver • 2 TL
Backpulver • Salz • Pfeffer • Sesamsamen zum Wälzen •
Pflanzenöl zum Frittieren • Holzgabeln • Ayran (S. 172)

• Für die Falafelpops Zwiebeln und Knoblauch in Rapsöl
anschwitzen. Korianderkörner ohne Fett in einer zweiten
Pfanne anrösten, bis sie leicht duften, dann mit 1 TL Salz
mörsern. Kichererbsen fein pürieren, verquirlte Eier, angeschwitzten Knoblauch und Zwiebeln, 1 Handvoll fein
gehackte Petersilie, Korianderkörner, Kreuzkümmel,
Paprikapulver und Backpulver zufügen und alles zu einer
formbaren Masse vermengen (ggf. mit etwasWasser oder
Semmelbrösel ausgleichen), zum Schluss mit Salz und
Pfeffer abschmecken.
• Frittieröl auf 170°C erhitzen. Jeweils ca. 2 EL der Masse
um eine Holzgabel herum formen, nach Belieben in
Sesamsamen wälzen und ca. 5 Minuten frittieren. Auf
Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Ayran, frischem Salat
oder Couscous-Gemüse servieren.
Variante Ohne Holzgabeln klassisch als Kugeln frittieren.
Tipp Zur Herstellung der Pops eignet sich auch ein
Fondue-Set.
Allergene Ei, Sesam, Gluten, Milcherzeugnis, Zutatenliste
für Brühe auf Allergene prüfen.

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Auf die Mischung kommt es an
Fruchtsalat
Sommer/vegetarisch

Für 10 Kinderportionen •~30 Min.
400 g Weintrauben oder Süßkirschen • 10 Aprikosen •
5 Nektarinen • 1 Honigmelone • 2 EL gehackte Minze oder
Zitronenmelisse • 4 EL Honig • 2 Limetten • 8 EL Wasser •
4 EL Zucker • 100 g gemischte Nüsse

• Obst verlesen, waschen und entsteinen, nach Belieben
zerkleinern. Obst mit der Minze mischen.
• Honig und Limettensaft mit dem Schneebesen verrühren,
über den Salat geben und verrühren, etwas ziehen
lassen.Wasser und Zucker erhitzen, Nüsse dazugeben und
unter Rühren karamellisieren. Auskühlen lassen und grob
gehackt als Topping über den Salat streuen.
Variante Die Minze kann auch separat zum Salat gereicht
werden.
Tipp Der Fruchtsalat kann auch als Topping für alle süßen
Quark- oder Joghurtspeisen verwendet werden. Erhitzt
und mit etwas Stärkesud vermischt, lässt sich aus dem
Fruchtsalat auch eine schnelle bunte Grütze herstellen.
Allergene Nüsse

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Sommer im Glas
Beeren-Smoothie
Sommer/vegetarisch

Für 10 Kinderportionen •~5 Min.
400 g gemischtes Beerenobst (z. B. Blaubeeren, Himbeeren,
Johannisbeeren) • 2 Bananen • 4 EL Haferflocken •
1 l Buttermilch oder Milch • Holunderblütensirup
• Alle Zutaten pürieren. Nach Geschmack mit Holunderblütensirup
süßen.
Für kleine Helfer Beeren verlesen
Variante Probieren Sie zum Süßen auch unsere Sirup-
Rezepte (Zitronensirup (S. 173), Rhabarbersirup (S. 173)).
Allergene Gluten, Milcherzeugnis

Cool bleiben!

Wasser eignet sich bei den warmen Temperaturen nicht nur zur Abkühlung.

Berlin, Juli 2015 –der Sommer ist endlich da, auch wenn der Start etwas holprig war. Diese schöne Zeit gilt es ordentlich auszunutzen, das tolle Wetter lockt auch den letzten Stubenhocker raus. Mit den Temperaturen steigt jedoch auch der Flüssigkeitsbedarf. Allgemein richtet sich dieser Bedarf nach dem Alter. Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigen Kinder bis zu 10 Jahren etwa einen Liter Flüssigkeit pro Tag. Mehr sogar, wenn die Kinder bei diesen Temperaturen körperlich aktiv sind. Wasser ist da ein prima Durstlöscher und füllt schnell die Reserven im Körper wieder auf, trifft aber nicht immer jeden Geschmack. Coole Sommerdrinks können hier für eine willkommene Abwechslung sorgen.

Heiße Tipps für kalte Getränke
Eine tolle Ergänzung zu gekauften Erfrischungsgetränken sind zum Beispiel selbstgemachte Fruchtsaftschorlen. Die schmecken den meisten Kindern und löschen den Durst. Was das Mischungsverhältnis angeht, hat jeder seine eigenen Vorlieben. Statt wie gewohnt den Saft mit Mineralwasser zu mischen, ruhig mal was Neues ausprobieren. Beispielsweise kann der Fruchtsaft auch erst in eine Eiswürfelform gefüllt und gefroren werden. Je nach Geschmack können die Kinder dann mehrere Eiswürfel im Mineralwasser versenken. Langsam verfärbt sich dieses und wird immer süßer. Ein noch schönerer Effekt wird erzielt, wenn verschiedene Säfte verwendet und zeitversetzt in die Eiswürfelform gefüllt werden, um so mehrere Schichten zu erhalten. Besonders Kreative geben noch ein paar frische Beeren – ob Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren – in die Eiswürfelformen. So erhält man eine kleine „Bowle“ und darüber hinaus noch einen leckeren Vitamin-Drink. Frische Beeren sind reich an Mineralstoffen, wie z.B. Magnesium und je nach Sorte enthalten sie auch viel Vitamin C. Sehr erfrischend sind auch kühle Milchshakes oder Buttermilch.

Das Auge trinkt mit
Regelmäßiges und ausreichendes Trinken kommt insbesondere im Sommer oft zu kurz. Genügend Getränke sollten also stets zur Verfügung stehen und für alle zugänglich sein. Mit ein paar einfachen Tricks kann man die Getränke noch appetitlicher präsentieren:
Es wirkt umso reizvoller, wenn statt oder zusätzlich zum Saft noch ein bisschen mehr Farbe im Spiel ist. Dafür wird lediglich eine Karaffe mit Wasser aufgestellt. Der Clou an der Sache: in einer Karaffe finden auch noch andere Zutaten wie z.B. frische Zitronen- und Orangenscheiben, leckere Erdbeeren oder Minzblätter Platz. So erhält das Wasser nicht nur eine frische Geschmacksnote, sondern sieht auch noch lecker aus und bleibt dank der vorbereiteten Eiswürfel schön kühl.

Getränke to go
Auch unterwegs sollten Familien auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten. Gerade im Sommer ist es empfehlenswert immer etwas zum Trinken dabei haben. Dank Thermohüllen bleiben die Getränke auch über einen längeren Zeitraum kühl.

Mehr Informationen zu ausreichendem Trinken und einem ausgewogenen Lebensstil gibt es unter: http://www.pebonline.de/uploads/tx_ernaehrungundbewegung/Elterninfo_2014.pdf.

Foto: Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

Laufend Lernen!

Tipps und Tricks, wie Eltern mit ihren Kindern auch beim Lernen in Bewegung bleiben.

Berlin, Juni 2015 – der Endspurt zum laufenden Schuljahr steht unmittelbar bevor. Gerade jetzt sind viele Eltern mit ihren Kindern noch einmal richtig gefordert auch die letzten Klassenarbeiten oder Prüfungen zu meistern. Gelernt wird jedoch noch immer zumeist im Sitzen und das Thema Bewegung gerät dabei ins Hintertreffen. Dabei müssen Bewegung und Lernen kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Die Wissenschaft ist sich einig, dass bewegte Kinder besser Lernen. Bewegung macht schlau!

Bewegte Bildung
„In den Bildungsplänen der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wird der Bewegung eine Schlüsselfunktion zugeschrieben. Sie gilt als ‚Zünder‘ und ‚Motor‘ für das Lernen und die gesamte kindliche Entwicklung. Allerdings sieht die Alltagswelt unserer Kinder häufig anders aus – sie ist zunehmend von Bewegungsmangel geprägt.“ so Professor Dr. Klaus Roth vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. Eltern und Pädagogen sind also gefordert eine Brücke zwischen Bewegungsspaß und Lernfrust zu schlagen und dadurch Bewegung und Lernen in Einklang zu bringen. Gute Beispiele dafür gibt es viele:

Laufdiktat und Brüche-Ball
Dem bewegten Lernen sind keine Grenzen gesetzt. Statt Vokabeln stur am Schreibtisch zu lernen, können z.B. die passenden Gegenstände mit Klebezetteln versehen und in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten verteilt werden. Anschließend gehen die Kinder auf die Suche – es entwickelt sich die „Vokabel-Schnitzeljagd“. Verschiedene Stationen mit Rechenaufgaben im Haus verteilt, bringen ebenfalls Schwung in die Sache. Erfordern die Aufgaben jedoch konzentrierte Stillarbeit, sollten diese regelmäßig durch Bewegungseinheiten wie Seilspringen oder Ball spielen unterbrochen werden. Die Kinder können das aufgenomme Wissen währenddessen laut widerholen oder sich dabei abfragen lassen.

Möbel-Mix
Schreibtisch und Schreibtischstuhl sind nach wie vor Klassiker im Kinder-zimmer. Dagegen spricht natürlich nichts, denn die Kinder haben dort Platz für sämtliche Schreibutensilien und einen Ablageplatz für Schulhefte und –bücher. Verschiedene Arbeitsplätze sollten, wenn möglich, jedoch geschaffen und genutzt werden. Auflockernde Alternativen können z.B. Sitzbälle oder das Arbeiten auf der Fensterbank und anderen erhöhten Flächen sein.

Unter http://www.pebonline.de/sitz-check.html können Familien ihr Sitzverhalten überprüfen und ihr Wissen zum Sitzenden Lebensstil testen.

Tipps, wie der Tag aktiver gestaltet werden kann, gibt es im Working Paper unter: http://www.pebonline.de/sitzender_lebensstil.html.

Tolle Ideen für Spiele oder Spielreihen für ErzieherInnen oder Interessierte gibt es in dem Buch „Mini-Ballschule“ von Klaus Roth, Ulrike Hegar und Christina Roth.