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Olympische Winterspiele – Abfahrtshocke vor dem Fernseher

Wer den TV-Langlauf nicht als Couch-Potato verbringen möchte, fühlt mit ein paar Bewegungseinheiten vor dem TV mit den Athleten!

Rund um die Uhr Olympia
Mit den Olympischen Winterspielen beginnt heute das erste große Sportereignis des Jahres und es lockt wie immer ein Millionenpublikum vor die Fernseher. Rund 740 Stunden berichten alleine die öffentlich-rechtlichen Sender von den Winterspielen. Wie alle vier Jahre bedeutet dies für viele: Fernsehen ohne Ende, denn zu keiner anderen Zeit kann man so guten Gewissens den ganzen Tag das TV-Gerät laufen lassen – möchte man doch keine wichtige Entscheidung verpassen. Wer das Sportevent live auf dem heimischen Sofa miterleben möchte, muss jedoch nicht unbedingt Sitzfleisch beweisen! Mit ein paar Bewegungseinheiten und frischen Snacks wird aus dem TV-Marathon  ein olympischer Familienspaß!

Bewegtes Fernseherlebnis: Fit dabei statt Couch-Potato
Fernsehschauen zur Olympiade ist immer auch eine Entdeckungsreise für die ganze Familie zu den außergewöhnlichsten Sportarten. Wer sich nicht nur die Athleten anschauen, sondern selber fit bleiben möchte, sportelt passend zur jeweiligen Fernsehübertragung mit:

Wischeinsatz beim Besen-Curling: Die Fernsehzuschauer schnappen sich einen Besen und beginnen in der Hocke, den Boden in schnellen kurzen Bewegungen zu wischen. Das macht nicht nur den Boden sauber, sondern stärkt vor allem die Oberarme.

Familienfahrt beim Bob- und Rodelsport: Alle Familienmitglieder setzen sich hintereinander und halten sich an der Schulter des Vordermanns fest. „Kurvenfahrten“ auf die Seiten trainieren die Rückenmuskeln, Bewegungen nach vorne und hinten bringen die Bauchmuskeln in Spannung.

Standwaage und Einbeinstand beim Eiskunstlauf: Eine gute Übung auch für die Kleinsten: Wer schafft es am längsten in der Position der Standwaage auf einem Bein zu balancieren?

Abfahrtshocke beim Ski Alpin: In der Hocke wird das Gewicht von einem auf das andere Bein verlagert – wer mag, kann mit zwei Stöcken oder Regenschirmen in den Händen die Skifigur komplettieren.

Sportliche Knabbereien vor dem Fernseher
Kleine Snacks gehören für viele zum Fernsehen einfach dazu ! Mit ein bisschen Vorbereitung schafft man für das Sport-TV-Event auch den passenden kulinarischen Rahmen: Gemüsesticks aus Möhren und Gurken mit einem Joghurt-Dip oder selbstgemachtes Popcorn können mit Gewürzen wie Chili aufgepeppt werden. Wer ganz stilecht zu den Winterspielen snacken möchte, legt ein paar Stunden vor dem Essen grüne oder rote Weintrauben in das Eisfach. Die gefrorenen Trauben schmecken wie kleine Eisbonbons.

Wer ist der Froschkönig?

Pünktlich zum Wochenende stellen Peb & Pebber heute ein weiteres Spiel vor, das man ohne viel Aufwand drinnen spielen kann, falls das Wetter draußen doch mal zu ungemütlich ist. So geht’s:P&P 6-13 Froschkoenig

Zu Beginn des Spiels gehen beide Spieler in die Hocke und umfassen mit ihren Händen die Fußknöchel – das ist die Froschhaltung. Anschließend versuchen sie, sich gegenseitig umzuschubsen. Dabei darf nur der gesamte Körper benutzt werden, nicht aber die Hände. Wer es schafft, als letzter Frosch nicht umgeworfen zu werden, ist der Froschkönig!

Bewegte Wege gegen die Kälte

Besonders im Winter bietet der elterliche Fahrdienst viele Annehmlichkeiten. Aber Kinder können auch im Winter die täglichen Wege zur Kita, zur Schule oder zum Sport aus eigener Kraft bewältigen. Wege auf eigene Faust bewegt zu gestalten hilft ihnen, nach und nach mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Und: Wer sich draußen bewegt, friert weniger und ist seltener erkältet!

Eisschollenhüpfen mit Peb & Pebber

Wenn es draußen wirklich zu ungemütlich ist, heißt es, kreativ werden! Mit allem kann gespielt werden und Stühle, Kissen und Kochtöpfe sind nicht nur Haushaltsgegenstände sondern können auch als Spielgeräte benutzt werden. So geht’s:Eisschollenhüpfen

Im Zimmer werden Hindernisse aufgebaut, die wie „Eisschollen“ im Zimmer verteilt sind – Stühle, Hocker, Decken oder Seile, über die geklettert, balanciert oder gekrabbelt werden muss. Die Hindernisse müssen so aufgebaut sein, dass man von einer Eisscholle aus die nächste erreichen kann oder, dass sie zum Beispiel mit einem auf dem Boden liegenden Seil verbunden sind, mit dem man von dem einen Hindernis zum nächsten gelangen kann. Wer es am besten schafft, von „Scholle zu Scholle“ zu klettern und nicht den Boden berührt, hat gewonnen.

Sport im Winter – für Kinder im Verein am schönsten

Auch im Winter ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Tolle Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und neue Sportarten auszuprobieren bieten viele Sportvereine: Kinder und Jugendliche können sich austoben, neue Spiele und neue Freunde kennen lernen – ganz unabhängig vom Wetter. 

Das Tollste daran: Viele Sportvereine bieten „Sozialtarife“ an. Das heißt nicht das Geld für den Mitgliedsbeitrag steht im Vordergrund sondern die Freude der Kinder an Bewegung. 

Das Rezept gegen kalte Hände

Nach einem Abenteuer im Freien ist es gerade Kindern meist kalt und klamm. Wer freut sich da nicht auf einen warmen Tee oder noch besser einen selbstgemachten Kinderpunsch! Aber ist das nicht total umständlich?

Quatsch, so einfach geht´s:

Kinderpunsch

Kinderpunsch gegen kalte Hände

Zutaten:
½ Liter Apfelsaft
¼ Liter Tee (Früchtetee)
eine Orange
eine Zitrone
1 TL Zimt
4  Gewürznelken
2 EL Honig

Apfelsaft, Tee und den Saft von Zitrone und Orange vermischen und erhitzen. Zimt und Nelken hinzufügen, kurz aufkochen lassen und mit Honig nach Belieben süßen. Vor dem Servieren die Nelken entfernen.

Aktiv & gesund durch den Winter!

Obwohl die Temperaturen im Winter nicht gerade dazu einladen, das Haus zu verlassen, ist es trotzdem wichtig, dass sich Kinder viel an der frischen Luft bewegen. Als Faustregel gilt: Mindestens einmal am Tag für eine Stunde nach draußen!

Im Februar lesen Sie im Blog mit peb, wie man trotz Kälte den Winter aktiv gestalten kann – und wie  Kinderhände nach einem Ausflug ganz schnell wieder warm werden.

Was die Kindheit in den letzten 30 Jahren verändert hat

Die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen ist in den vergangenen 30 Jahren um die Hälfte gestiegen und die Zahl der fettleibigen Kinder hat sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt.
Dabei lässt sich das kindliche Übergewicht nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen. Der gesamte Lebensstil, die Balance zwischen Energieverbrauch und Energieaufnahme, ist entscheidend für die Entwicklung von Übergewicht. Ein Blick auf die kindliche Lebens- und Bewegungswelt zeigt, dass sich diese rasant gewandelt hat. Im Gegensatz dazu hat sich das Ernährungsverhalten nur geringfügig verändert. Welches sind also die entscheidenden Veränderungen in der Lebenswelt der Kinder?

Draußen spielen
Kaum jemand kann beschreiben, woran es liegt und wann es genau passiert ist. Aber fast alle Erwachsenen, die vor den 1990er Jahren aufgewachsen sind, beschreiben, dass sie noch auf der Straße zahlreiche, heute vergessene Bewegungsspiele (z. B. Gummitwist oder Himmel und Hölle) spielten und insgesamt bewegungskompetenter waren. Viele berichten, dass sie zu ihrer Zeit echte Profis im „Schweinebaumeln“, Bäumeklettern oder Radschlagen waren. Und dies ist nicht nur der verklärte Blick der heute Erwachsenen auf ihre Kindheit. Bekanntlich behauptet ja jede Erwachsenengeneration, dass früher alles besser war … Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eindeutig, dass das körperliche Leistungsvermögen von Kindern dramatisch abgenommen hat. So ist die durchschnittliche Leistung im Standweitsprung bei Kindern um 16 cm zurückgegangen. Sportwissenschaftler beschreiben dies als vergleichbar mit dem Unterschied zwischen Kreisklasse und Bundesliga. Kinder, die alleine oder in Gruppen draußen spielen, sind fast vollständig aus dem Straßenbild verschwunden. Das liegt nicht nur an der niedrigen Geburtenrate, sondern auch daran, dass die Kinder, die es gibt, weniger und wenn, dann nur als „Anhängsel“ ihrer Eltern oder unter pädagogischer Aufsicht nach draußen gehen. Dies hat Folgen für die Bewegungsfreiräume von Kindern, für ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und letztlich auch für ihre Gesundheit.

Schule
Der Anteil übergewichtiger Kinder steigt mit dem Eintritt in die Grundschule deutlich an, denn in diesem Zeitraum wechseln viele Kinder von einem bewegten in einen Sitzenden Lebensstil. Während in der Kita vergleichsweise viel Zeit und Platz für Bewegung ist, sollen die Bildungsziele in der Schule vor allem im Sitzen erreicht werden. Bildung und (sitzendes) Lernen hatten vor 30 Jahren in vielen Familien noch einen anderen Stellenwert. Die Kinder kamen (in Westdeutschland) mittags nach Hause und hatten nach den Hausaufgaben am Nachmittag Zeit zum Spielen: zumeist draußen und gemeinsam mit Freunden oder im Sportverein.
Spätestens seit dem Pisa-Schock vom Dezember 2001 liegt der Fokus auf der kognitiven Bildung – und das bereits im Kita- und Grundschulalter. In diesem Zusammenhang stellte der Bund, der sich sonst in Bildungsfragen zurückhält, mit dem Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung (IZBB) für die Jahre 2003-2007 insgesamt vier Milliarden Euro für den Ausbau von Ganztagsschulen zur Verfügung. Körperliche und soziale Bildungsaspekte traten zunehmend in den Hintergrund. Und nach wie vor gilt: Gelernt wird im Sitzen! In der Folge vervielfachte sich der Anteil der Ganztagsschulen in Deutschland, ohne dass die abnehmenden Zeiten für Bewegung, Sport und Spiel immer ausreichend kompensiert wurden.

Medien
Die meisten heutigen Eltern können sich noch an eine Zeit erinnern, in der es im Fernsehen ein Testbild und somit einen Sendeschluss gab. Auch die An zahl von drei Fernsehkanälen (und keine nennenswerten alternativen Bildschirmmedien) ist heute kaum noch vorstellbar. Im Jahr 1984 startete das Privatfernsehen in Deutschland und führte zu einer Explosion der Programmvielfalt – und das rund um die Uhr. Mit dem Jahrtausendwechsel kam die zunehmende Nutzung des Internets hinzu. So nutzte im Jahr 2003 jeder Zweite das Internet und zehn Jahre später waren es mehr als drei Viertel der Bevölkerung. Hinzu kommt die noch rasantere Entwicklung der sozialen Medien: Im Jahr 2008 überschritt die Zahl der facebook- Nutzer die Millionenmarke und bereits 2011 nutzten in Deutschland mehr als 22 Millionen Menschen facebook. Da viele Eltern mit dieser Entwicklung selbst überfordert sind, fällt es ihnen oft schwer, ihren Kindern ein verantwortliches Mediennutzungsverhalten zu vermitteln. Somit wachsen Kinder heute wie selbstverständlich in eine multimediale Umwelt hinein – zumeist zu Lasten der Bewegung.

Eltern stehen heute vor der Herausforderung, die Risiken und Chancen dieser Veränderungen für ein gesundes Aufwachsen ihrer Kinder abzuwägen und die richtigen Lösungen für einen gesunden Alltag zu entwickeln. Da die Veränderungen in der Lebenswelt in den vergangenen 30 Jahren entwicklungsgeschichtlich beispiellos sind, fehlen noch die Traditionen, Gewohnheiten und Vorbilder, um eine bewegte Kindheit zu ermöglichen. Diese gilt es zu schaffen!

Sitzen Sie und Ihre Familie zu viel? Hier gibt’s den Test!

Ob auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder abends auf dem Sofa – häufig ist uns gar nicht bewusst, wie viel Zeit des Tages wir eigentlich im Sitzen verbringen. Dabei hat der Sitzende Lebensstil einen großen Einfluss auf die Entwicklung und die Gesundheit von Familien.

Mit dem Sitz-Check von peb können Familien ihr Sitzverhalten und ihr Wissen zum Sitzenden Lebensstil hinterfragen.  Innerhalb kurzer Zeit erhält jede Familie die Einschätzung ihres Sitz-Typs und entsprechende Tipps für den Alltag.

Für Kinder gibt es eine eigene Version des Sitz-Checks. Damit auch Kinder im Vorschulalter mitmachen können, werden die Fragen bei Bedarf von Peb & Pebber vorgelesen!

Probieren Sie es doch einmal aus!