Archiv der Kategorie: Tipps

Aufstehen, der Frühling beginnt!

Stück für Stück werden die Tage länger und die Temperaturen klettern über den Gefrierpunkt. Bald können wir wieder im T-Shirt draußen toben und barfuß über Wiesen rennen. Bewegung an hellen Tagen macht nicht nur Spaß, sondern beugt zugleich der Frühjahrmüdigkeit vor. Unter Einfluss von Licht werden die in den dunklen Wintermonaten geleerten Speicher für das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin wieder aufgefüllt. „Deshalb sollten wir uns im Übergang vom Winter zum Frühling besonders oft im Freien aufhalten“, rät Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Außerdem wirkt Bewegung an der frischen Luft dem Sitzenden Lebensstil entgegen. Die HELENA-Studie zeigt, dass Jugendliche in Europa insgesamt zu viel sitzen: im Durchschnitt ca. 9 Stunden pro Tag, d.h. 70 Prozent ihrer Wachzeit. „Der Energieverbrauch beim Sitzen ist fast so niedrig wie der Energieverbrauch beim Schlafen. Neben allgemeiner Inaktivität bilden lange Sitzzeiten ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung von Übergewicht. Umgekehrt schützt ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung die Gesundheit“, erklärt Sportwissenschaftler und peb-Vorstandsmitglied Prof. Gerhard Huber.

Aufgestanden und raus da!

Die Schule ist vorbei und es ist trotzdem noch hell? Da blitzt sogar ein blauer Himmel unter der Wolkendecke hervor? Wunderbar! Jetzt können die Schüler die langen Klassenzimmer-Sitzzeiten im Park, auf dem Spiel- oder Sportplatz ausgleichen. Natürlich bietet das Wochenende auch tolle Gelegenheiten für ausgedehnte Spaziergänge oder kleine Wanderungen in der Natur, die nach und nach zu blühen beginnt. Auch Radtouren sorgen für mehr Schwung und Elan. Also anstatt mit dem Eltern-Taxi oder Bus zu Kita und Schule, rauf aufs Rad!

Bildschirmzeiten ok, aber in Maßen!

Die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer ist oft unbeständig. Wenn es draußen mal regnet und stürmt muss man nicht gegen seine Bedürfnisse ankämpfen und um jeden Preis nach draußen gehen. Aber aufgepasst: Im Innenraum gehören sitzende Beschäftigungen wie Fernsehen, Computerspiele und Social Media zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. In Maßen ist das auch unproblematisch und mit der Auswahl der richtigen Sendungen kann es sogar lehrreich sein. Insgesamt sollten Kinder und Jugendliche aber pro Tag nicht länger als ein bis zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt keine Bildschirmmedien konsumieren. Um die Bildschirmzeiten zu reduzieren, hilft es den Fernseher und Computer aus den Kinderzimmern zu entfernen. Erfolgsversprechend sei es auch, zeitliche Begrenzungen festzulegen. „Damit die jungen Menschen in einen eigenverantwortlichen Umgang mit Medien hineinwachsen, ist es ratsam, sie innerhalb der gesetzten Grenzen selbst über ihre Medienzeiten entscheiden zu lassen“, sagt Dr. Andrea Lambeck.1982_32a

Gut ernährt von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter

Informationen zu Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft und zum gesunden Aufwachsen in der Kindheit gibt es in Hülle und Fülle. Doch welche Quelle ist verlässlich und seriös? Die App-Trilogie „Schwanger & Essen“, „Baby & Essen“ und „Kind & Essen“ basiert auf aktuellen Empfehlungen der Wissenschaft und den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben (www.gesund-ins-leben.de). Ohne auf hilfreiche Features, wie Kalender und Checks, zu verzichten, liefern die Apps wichtige Informationen zu ausgewogener Ernährung, Bewegung und gesundem Aufwachsen in Schwangerschaft, Säuglingsalter und frühen Kindheit. Entwickelt haben sie das Kompetenzzentrum für Ernährung, das Netzwerk Gesund ins Leben und die Stiftung Kindergesundheit. Gefördert wird die App-Trilogie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

App-Trilogie fundiert, umfassend und praxisnah
Die praxisnah gestalteten Apps bauen inhaltlich aufeinander auf und sind technisch eng miteinander verknüpft. Durch individualisierbare Profile und die Favoritenfunktion bekommen Eltern und diejenigen, die es werden wollen, wichtige Informationen auf einen Blick. Checks und Checklisten unterstützen den Alltag und per Knopfdruck kann auch der Vater daran teilhaben. Die Inhalte der Apps basieren auf den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben. Gynäkologen, Hebammen, Ernährungswissenschaftler sowie Kinder- und Jugendärzte haben ihre Expertise in die Entwicklung gleichermaßen eingebracht.

Mobil unterstützt beim Elternwerden
Wie viel Gewichtszunahme ist während der Schwangerschaft normal und welcher Sport ist geeignet? Antworten auf diese Fragen gibt der mobile Wegbegleiter „Schwanger & Essen“. Zudem informiert ein Team, bestehend aus Experten der Wissenschaft und Praxis, in Videos, worauf es ankommt. Professor Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin mit Standorten am TUM-Klinikum rechts der Isar und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan, gibt im Interview Informationen zur Ernährung. „In der Schwangerschaft für zwei zu essen, gilt sicher nicht mehr, weil dann die Gefahr doch sehr groß ist, dass man mehr zunimmt, als eigentlich gut und sinnvoll ist. Ich würde eher empfehlen, in der Schwangerschaft ganz normal weiter zu essen“, so Hauner. Das große Extra: ein speziell für Schwangere entwickeltes Workout zum Mitmachen. Interaktive Funktionen für werdende Mütter und Väter bieten Hilfen zum Selbstmanagement während der Schwangerschaft. Die Ernährungs-, Bewegungs-, Gewichts- und Wohlbefinden-Checks erhöhen die Sensibilität für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil. Die vielen Erinnerungsfunktionen und Checklisten helfen, rechtzeitig an Termine zu denken. Über den Kalender lässt sich das Wachstum des Babys verfolgen, auch Fotos des Babybauchs und die Tagebuchfunktion halten Momente der Schwangerschaft fest. Die Postleitzahlsuche vereinfacht das Finden einer Hebamme, eines Arztes oder eines Schwangerschaftskurses. Täglich bietet der Rubbel-Tipp der App ein Schmankerl mit zusätzlichen Informationen. Eines gibt es bereits heute: „Das Baby ist am 80. Tag etwa so groß wie eine Zitrone (circa sieben Zentimeter und 80 Gramm)“.

Elternsein bringt Neues und Spannendes
Gewohnheiten, die in den ersten Lebensjahren erworben werden, prägen spätere Ess- und Bewegungsgewohnheiten bis ins Erwachsenenalter. Ein gesunder Lebensstil ist wichtig zur Vorbeugung von ernährungsabhängigen Erkrankungen. Deshalb ist es nicht egal, was, wann und wie oft Kinder in den ersten 36 Monaten essen und trinken.
Die vom Netzwerk Gesund ins Leben (www.gesund-ins-leben.de) entwickelte App „Baby & Essen“ unterstützt Eltern im ersten Lebensjahr ihres Babys. Zum Beispiel mit einem Allergie-Risiko-Check. Dieser findet heraus, ob das Baby ein erhöhtes Allergierisiko hat und was in diesem Fall getan werden kann. Und wer den „Reif-für-Brei-Check“ macht, weiß, ob das Baby bereit ist für die ersten Löffel Brei. Schritt für Schritt wird erklärt, wie und mit welchen Zutaten die Gemüse-, Milch- und Getreide-Breie ganz leicht selbst zubereitet werden – Breirezepte inklusive.

Familienessen mit Kindern
„Im Alter von 1 bis 3 Jahren macht ihr Kind wichtige Entwicklungsschritte. Richtige Ernährung, Bewegung und ein gesunder Lebensstil ermöglichen ein gesundes Aufwachsen. Verhaltensweisen erlernen Kinder durch Nachahmen und bereits mit einem Jahr wollen Kinder das essen, was auch die Eltern auf dem Teller haben“, so Professor Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung für Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin, Dr. von Haunersche Kinderklinik München. Hierbei unterstützt die App „Kind & Essen“ mit praktischen Ernährungsempfehlungen und speziellen Rezepten für Kleinkinder und macht Lust auf gesundheitsförderliche Mahlzeiten. Mit Hilfe des Ernährungs-Checks ist es einfach zu prüfen, was das Kind im Laufe eines Tages isst und welche Nahrungsmittel in den nächsten Mahlzeiten vorkommen sollten. Der digitale Notizblock stellt sicher, dass beim Einkauf nichts vergessen wird. Neben Ernährungsthemen bietet die App Informationen zu Bewegung, zur Betreuung und wichtigen Themen der Kindergesundheit wie Infektionserkrankungen, Impfungen, Allergien und vieles mehr. Interaktive Features wie News, Tipps und Profile für 1, 2 oder mehr Kinder erleichtern den Familienalltag.

Neugierig?
Die Apps enthalten keinerlei Werbung und gewährleisten den Datenschutz, indem sie keine personenbezogenen Daten speichern und an Dritte weitergeben. Die Apps sind kostenlos in den App-Stores erhältlich. Weitere Informationen unter www.familie-gesund-ernährt.de.

App_Gut ernährt von der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter

Die App-Trilogie „Schwanger & Essen“, „Baby & Essen“ sowie „Kind & Essen“ sind kostenlos im Apple-Store und Google Play Store zum Download verfügbar.

Gute Ernährung, von Anfang an..

Eine bewusste Ernährung in  Schwangerschaft und Stillzeit nimmt erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Babys. In Ihrem neuen Buch „Der Baby-Gesundheits-Code“ (TRIAS, 2015), geht die Diplom-Ökotrophologin Maren Krüger auf die Relevanz einer bewussten und ausgewogenen Ernährung ein und bietet dank zahlreicher leckerer Rezepte die Möglichkeit, dieses Wissen auch gleich umzusetzen.

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier.

peb verlost auch dieses Mal ein Exemplar! Senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort “Der Baby-Gesundheits-Code”, bis  09.November an l.tonk@pebonline.de. Unter den eingegangenen Mails wird der Gewinner ausgelost.

Das Wochenende ist nah!

Nur noch wenige Stunden trennen die Meisten von dem wohlverdienten Wochenende. Das Wetter ist toll und soll es zur Abwechslung tatsächlich auch bleiben. Trotz allem freuen sich viele – und das natürlich auch nicht zu unrecht- einfach mal die Füße hochzulegen. Am Wochenende dürfen die Kids vielleicht auch mal vor dem Fernseher frühstücken oder den Tag mit der Spielekonsole „verzocken“. Aber wie bei vielen Dingen gilt auch hier: weniger ist mehr! Laut Ergebnissen der KIM-Studie (2012) verbringen 22% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ihre Zeit bereits täglich vor dem Computer oder der Konsole um zu spielen. Mit 36% bei den Mädchen und 40% bei den Jungen spielt das Fernsehen eine weitaus dominantere Rolle und zählt als drittbeliebteste Freizeitbeschäftigung. Dieser gehen 79% der Kinder fast jeden oder jeden Tag nach (Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest (Hrsg.) 2013, aktualisierte Ausgabe).

peb „Mediennutzungsverträge“ für Eltern und Kinder
Vor diesem Hintergrund hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. „Mediennutzungsverträge“ für Familien entwickelt. Mithilfe dieser „Verträge“ können Eltern und Kinder gemeinsam Regeln zur Nutzung von verschiedenen Bildschirmmedien aufstellen und Familien- und Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren. Die Verträge richten sich an Kinder im Alter von 3-12 Jahren.

  • Kinder im Alter von 3-6 Jahren erhalten einen „Medienplan“ (Bild), welcher mit Coupons beklebt werden kann.
  • Die Kinder von 7-9 und 10-12 Jahren erhalten einen „Vertrag“.

Medeinplan 3-6 Jährige

Schritt für Schritt zum bewussten Medienkonsum
Je nach Alter des Kindes, liegen dem Medienkonsum pro Tag andere Empfehlungen zu Grunde. Ganz allgemein kann ein Richtwert von 10 Minuten Medienkonsum pro Lebensjahr genannt werden. Wobei Kinder unter drei Jahren von diesen Empfehlungen ausgenommen sind. Bilder auf dem Smartphone oder dem PC anzuschauen ist durchaus möglich. Der schnelle Bildwechsel beim Fernseh gucken kann die Kleinen jedoch schnell überfordern. Geht man also von diesen Empfehlungen aus, sollte ein Kind im Alter von bis zu sieben Jahren nicht mehr als 60 Minuten pro Tag Bildschirmmedien nutzen. Ab einem Alter von 7 Jahren gilt ein Richtwert von 1 – 2 Stunden Medienkonsum pro Tag. Diese Empfehlung umfasst ausdrücklich alle Arten von Bildschirmmedien (inkl. Handy und Smartphone). Zudem sind diese Empfehlungen nicht als Mindestzeiten zu verstehen und wie bereits gesagt: weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum Spielen)!

Die „Verträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie übrigens unter:
http://www.pebonline.de/359.html

Allen ein erholsames Wochenende!

Tolle Rezepte für jede Jahreszeit!

Huth-Rauschenbach Umschlag_150522.inddOb Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge, das weiß auch Autorin Sabine Huth-Rauschenbach. In ihrem neuen Buch „Organic Cooking. Das Familienkochbuch“ (TRIAS Verlag), bietet sie viele saisonale Rezepte und jede Menge Anregungen, Kindern den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln zu
vermitteln.

669888_original_R_K_by_Joujou_pixelio.de

Wieder haben wir drei herbstliche Rezepte aus dem Buch für sie: nachkochen lohnt sich!

Banana-Pecan-Bread
175 g Weizenvollkornmehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz125 g geschmolzene Butter
150 g Rohrohrzucker
2 große Eier
4 kleine, vollreife Bananen
100 g Pecanüsse
100 g Sultaninen
1 TL Vanillezucker
etwas Rohrohrzucker zum Bestreuen

1 Kastenform
15 Min. + 1 Stunde 15 Min. Backzeit

  • Den Ofen auf 150 Grad Umluft (170 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden.
  • Das Mehl zusammen mit Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.
  • In einer zweiten, größeren Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann Ei für Ei zugeben und weiter schaumig schlagen.
  • Die Bananen mit einer Gabel ganz fein zerdrücken und zu der Butter-Zucker-Ei-Mischung geben. Dann mit einem Holzlöffel die Pecannüsse, Sultaninen sowie Vanillezucker unterrühren.
  • Die Mehlmischung etappenweise unterheben und gut unterrühren. Den Teig in die Kastenform füllen und mit Rohrohrzucker bestreuen.
  • Das Banana-Pecan-Bread 60-75 Min. backen – je nach Reifegrad der Bananen variiert die Dauer. (Stäbchenprobe machen!!)

KÜCHENKINDER helfen beim Zermatschen der Banane, rühren den Teig, bereiten die Kastenform vor und kochen Tee.

Vegetarischer Hot-Pot
2 Gemüsezwiebeln
4 Möhren
1 kleine Steckrübe
3 Pastinaken
2 EL Rapsöl
5 EL Weizenmehl
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Thymianblättchen
300 g Austernpilze
3 EL Butter oder Margarine
1 Zweig Rosmarin
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen

4-6 Portionen
30 Min. + 45 Min. Garzeit

  • Die Zwiebeln abziehen, halbieren und in Ringe schneiden.
  • Das Wurzelgemüse putzen und in mundgerechte Scheiben schneiden.
  • Zwiebeln im Rapsöl anbraten, bis sie goldgelb sind. Wurzelgemüse dazugeben, kurz mitbraten. Mit Mehl überstäuben und rühren, bis das Mehl alle Flüssigkeit aufgesaugt hat. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Thymian zugeben und 10 Min. köcheln lassen.
  • Die Austernpilze kurz abbürsten. In einer separaten Pfanne Butter erhitzen und Rosmarin zugeben. Pilze hinzugeben und von beiden Seiten knusprig anbraten.
  • Den Ofen auf 200 Grad Umluft (220 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
  • Die Gemüsemasse mit Salz und Pfeffer abschmecken, und abwechselnd mit den Austernpilzen in eine Auflaufform geben. Die Kartoffelscheiben daraufschichten, die Butter in kleinen Stückchen auf die Kartoffeln setzen. Im Ofen ca. 45 Min. backen, bis die Kartoffeln knusprig sind.

KÜCHENKINDER schälen, putzen, schnippeln und schauen zu, wie aus bleichen Kartoffeln knusprige Chips werden

Selbst gemachte Fruchtriegel
1 Handvoll getrocknete Cranberries
1 Handvoll getrocknete Aprikosen
1 Handvoll getrocknete Pflaumen
70 ml Apfelsaft
1 Prise Zimt
4-6 rechteckige Oblaten

5-6 Riegel
1 Stunde + 2 Stunden Trockenzeit

  • Die Trockenfrüchte -falls geschwefelt- unter heißem Wasser abspülen und eine halbe Stunde im Apfelsaft einweichen.
  • Den Backofen auf 200 Grad Umluft (220 Grad Ober-/ Unterhitze) vorheizen.
  • Trockenfrüchte mit dem Apfelsaft pürieren, Zimt zugeben. Die Trockenfruchtmasse auf die rechteckigen Oblaten verteilen und je mit einer Oblate bedecken, die Ränder glatt streichen.
  • Die Fruchtriegelrohlinge im Ofen bei 200 Grad 15 Min. backen. Dann den Ofen ausschalten, die Ofentür ein wenig öffnen und die Riegel mindestens 2 Stunden trocknen lassen.
  • Anschließend mit einem sehr scharfen Messer in passende Form schneiden und in einer Keksdose aufheben. Damit die Riegel nicht aneinanderpappen, zwischen die Lagen zurechtgeschnittenes Backpapier legen.

KÜCHENKINDER pürieren die Früchte selber, schmecken die Masse ab und verteilen sie auf die Oblaten.

TIPP Die Variationsmöglichkeiten sind fast unendlich: So können die Aprikosen durch getrocknete Apfelringe, die Cranberries durch Rosinen und die getrockneten Pflaumen durch Datteln ersetzt werden. Auch mit dem Saft kann experimentiert werden. Warum die Früchte nicht mal in Kirsch- oder Traubensaft einlegen? Einfach ausprobieren!

 

Gemüse zum Mittagessen? Sehr gerne!

Eine ausgewogene Ernährung soll vor allem Freude machen und Genuss bereiten. Was aber, wenn die Kleinen so gar nicht probieren möchten, was die Eltern ihnen da präsentieren? Zwang und Selbstkasteiung sind hier fehl am Platze. Dazu ein interessanter Artikel mit Tipps und Anregungen, den Die Welt dazu veröffentlicht hat:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article145354916/So-bekommt-man-sein-Kind-dazu-Gemuese-zu-essen.html

Viel Freude beim Lesen und noch mehr Spaß beim Ausprobieren!

 

Balkonien statt Balearen!

Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird.

Berlin, August 2015 – die Ferien sind in vollem Gange. Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat.

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben.

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann Urlaubsstimmung erzeugt werden und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.

„Das Kita-Kochbuch“: Lecker, schnell, kindgerecht und unkompliziert kochen!

Buchvorstellung „ Das Kita-Kochbuch“ von Guido Schmelich und Helmut Nussbaumer, erschienen im TRIAS Verlag, Stuttgart.2015
Copyright: © Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Egal wie viele Kinder es zu verköstigen gilt, „Das Kita-Kochbuch“ bietet schnelle, unkomplizierte und leckere Gerichte, welches sich aber nicht nur für Tageseltern oder Kita-Köche eignet. Viele verschiedene Gerichte sorgen für einen abwechslungsreichen Speiseplan und dank der Tipps, Vorschläge für Abwandlungen und Allergenhinweise bleiben kaum noch Wünsche offen.

PS: Die Gerichte schmecken den Großen übrigens genauso gut wie den Kleinen!

Hier drei leckere und sommertaugliche Rezepte aus dem Buch:

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Arabische Spezialität
Falafel-Pops mit Ayran
ganzjährig

Für 10 Kinderportionen (ca. 20 Pops) •~1¼ Std.
2 gewürfelte Zwiebeln • 3 gepresste Knoblauchzehen •
6 EL Rapsöl • 2 TL Korianderkörner • Salz • 2 Dosen Kichererbsen
(à 800 g) • 2 Eier • 1 Bund Petersilie • 2 TL gemahlener
Kreuzkümmel • 2 TL edelsüßes Paprikapulver • 2 TL
Backpulver • Salz • Pfeffer • Sesamsamen zum Wälzen •
Pflanzenöl zum Frittieren • Holzgabeln • Ayran (S. 172)

• Für die Falafelpops Zwiebeln und Knoblauch in Rapsöl
anschwitzen. Korianderkörner ohne Fett in einer zweiten
Pfanne anrösten, bis sie leicht duften, dann mit 1 TL Salz
mörsern. Kichererbsen fein pürieren, verquirlte Eier, angeschwitzten Knoblauch und Zwiebeln, 1 Handvoll fein
gehackte Petersilie, Korianderkörner, Kreuzkümmel,
Paprikapulver und Backpulver zufügen und alles zu einer
formbaren Masse vermengen (ggf. mit etwasWasser oder
Semmelbrösel ausgleichen), zum Schluss mit Salz und
Pfeffer abschmecken.
• Frittieröl auf 170°C erhitzen. Jeweils ca. 2 EL der Masse
um eine Holzgabel herum formen, nach Belieben in
Sesamsamen wälzen und ca. 5 Minuten frittieren. Auf
Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Ayran, frischem Salat
oder Couscous-Gemüse servieren.
Variante Ohne Holzgabeln klassisch als Kugeln frittieren.
Tipp Zur Herstellung der Pops eignet sich auch ein
Fondue-Set.
Allergene Ei, Sesam, Gluten, Milcherzeugnis, Zutatenliste
für Brühe auf Allergene prüfen.

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Auf die Mischung kommt es an
Fruchtsalat
Sommer/vegetarisch

Für 10 Kinderportionen •~30 Min.
400 g Weintrauben oder Süßkirschen • 10 Aprikosen •
5 Nektarinen • 1 Honigmelone • 2 EL gehackte Minze oder
Zitronenmelisse • 4 EL Honig • 2 Limetten • 8 EL Wasser •
4 EL Zucker • 100 g gemischte Nüsse

• Obst verlesen, waschen und entsteinen, nach Belieben
zerkleinern. Obst mit der Minze mischen.
• Honig und Limettensaft mit dem Schneebesen verrühren,
über den Salat geben und verrühren, etwas ziehen
lassen.Wasser und Zucker erhitzen, Nüsse dazugeben und
unter Rühren karamellisieren. Auskühlen lassen und grob
gehackt als Topping über den Salat streuen.
Variante Die Minze kann auch separat zum Salat gereicht
werden.
Tipp Der Fruchtsalat kann auch als Topping für alle süßen
Quark- oder Joghurtspeisen verwendet werden. Erhitzt
und mit etwas Stärkesud vermischt, lässt sich aus dem
Fruchtsalat auch eine schnelle bunte Grütze herstellen.
Allergene Nüsse

© Guido Schmelich, TRIAS Verlag

Sommer im Glas
Beeren-Smoothie
Sommer/vegetarisch

Für 10 Kinderportionen •~5 Min.
400 g gemischtes Beerenobst (z. B. Blaubeeren, Himbeeren,
Johannisbeeren) • 2 Bananen • 4 EL Haferflocken •
1 l Buttermilch oder Milch • Holunderblütensirup
• Alle Zutaten pürieren. Nach Geschmack mit Holunderblütensirup
süßen.
Für kleine Helfer Beeren verlesen
Variante Probieren Sie zum Süßen auch unsere Sirup-
Rezepte (Zitronensirup (S. 173), Rhabarbersirup (S. 173)).
Allergene Gluten, Milcherzeugnis