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Die Ferienzeit ist vorbei – Strukturen geben Halt im neuen Schulalltag

Nach sechs Wochen Ferien heißt es im neuen Schuljahr wieder „die Schulbank drücken“ statt den ganzen Tag spielen zu können

Die Ferien sind zu Ende. Das bedeutet für alle Schulkinder, dass sie sich wieder in einen Alltag mit geregelten Schulstunden, Hausaufgaben und frühem Aufstehen einfinden müssen. War der Tagesablauf der vergangenen sechs Wochen geprägt von bewegten Freizeitaktivitäten, muss nun im Unterricht wieder aufgepasst und längere Zeit am Stück stillgesessen werden. Der Tag erfordert wieder mehr Disziplin und Konzentration. Nach einem langen Schultag brauchen Kinder erst ein-mal eine Pause, in der sie vom Schultag abschalten können. Bewegung und von ihrem Tag erzählen zu können, hilft ihnen dabei. „Bewegung ist der natürliche Zustand des Kindes. Täglich mindestens eine Stunde draußen spielen, ist genauso wichtig wie Hausaufgaben machen! Bewegungszeiten sollten im Tagesablauf ebenso ihren festen Platz finden wie Essen und Trinken.“ so Prof. Dr. Klaus Bös vom Institut für Sport und Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Mitglied des Fachbeirats der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb). Nach einer Pause fällt es dann auch viel leichter an die Hausaufgaben zu gehen. Und auch dabei gilt die Faustregel: alle 20 Minu-ten aufstehen und sich eine Weile bewegen. Das fördert nicht nur die Konzentration, sondern wirkt einem Sitzenden Lebensstil entgegen.

Strukturen geben Halt im vollen Schultag
Ein gut strukturierter Tagesablauf mit festen Zeiten hilft einem Kind, sich in der neuen Situation des straffen Schultages zurecht zu finden und Überforderung vorzubeugen. Ein großer Stundenplan, in dem neben den Schulstunden auch Spiel- und Entspannungszeiten eingetragen werden, hilft einem Kind, den Tag zu gliedern und den Überblick zu behalten. Um der Hektik am Morgen vorzubeugen, sollte der Schulranzen immer schon am Abend vorbereitet werden.

Guter Start in den Tag
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres bleibt auch morgens wieder weniger Zeit. Boten die Ferien die Möglichkeit, morgens ausgiebig zu frühstücken, bleibt in vielen Familien in der morgendlichen Hektik dafür oft kein Platz mehr. Besonders das Frühstück ist jedoch wichtig, um die Energiespeicher aufzufüllen. Fällt es weg, hat das Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit. Kein guter Start in den Tag! Besser ist es, den Wecker etwas früher zu stellen und genügend Zeit für ein gemeinsames Frühstück einzuplanen. Auch wenn ein Kind morgens noch nichts runter bekommt, sollte es zumindest ein Glas Milch oder Kakao trinken. Ein zweites Frühstück kann dann in der Unterrichtspause nachgeholt werden. Eine liebevoll gefüllte Brotdose hilft, das Frühstück für das Kind interessant zu machen. Verschiedene Brotsorten und Beläge bringen Vielfalt in die Frühstückspause. Salatblätter auf dem Brot, Gemüsesticks oder Obst sorgen für noch mehr Abwechslung. Eine stabile Brotdose stellt sicher, dass nichts im Ranzen zerquetscht wird. Wichtig ist auch ein Getränk. Beispielsweise benötigen zehnjährige Kinder am Tag etwa einen Liter Flüssigkeit, mit jedem Alter und bei viel Bewegung wird es mehr. Daher sollte immer auch an eine Flasche mit Wasser oder Fruchtschorle gedacht werden.

Schulzeit = Sitzzeit? Macht den peb-Sitzcheck!

Spätestens im September enden für viele Kinder und Jugendliche die Sommerferien und es heißt wieder „ab in die Schule!“. Die ersten Wochen des neuen Schuljahres sind geprägt von vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Eines haben jedoch fast alle Schüler gemeinsam, die in ein neues Schuljahr starten: Je älter sie werden und je höhere Klassen sie besuchen, desto höher wird auch der Anspruch an ihre schulischen Leistungen. Die Hausaufgaben sind auf einmal nicht mehr in einer halben Stunde erledigt. Daher gilt sowohl für Zuhause als auch für den Schulunterricht: Mit dem Ferienende dominieren sitzende Beschäftigungen wieder den Alltag.

Wo über die Ferien hinweg Raum für Spiel und Spaß war, muss nun einen Großteil des Tages wieder still gesessen und gelernt werden. Auch die Frei-zeit verbringen viele Kinder und Jugendliche zunehmend im Sitzen, ob beim Chillen mit Freunden oder bei der Nutzung von Bildschirmmedien. Studien zeigen, dass die meisten Jugendlichen etwa neun Stunden täglich im Sitzen verbringen, das sind rund 70 Prozent der wachen Zeit des Tages. Dieser Sitzende Lebensstil vieler Kinder und Jugendlicher kann schwerwiegende Fol-gen nach sich ziehen: Das Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch kann schon im Kindes- und Jugendalter zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes führen. Auch eine verringerte Knochendichte, eine niedrige körperliche und intellektuelle Leistungsfähigkeit sowie eine aggressive Verhaltensweise können mit einem Sitzenden Lebensstil einhergehen. Dem Sitzenden Lebens-stil und seinen Folgen kann aber bereits mit wenig Aufwand entgegengewirkt werden. Dazu gibt z.B. der Sitz-Check von peb praktische Anregungen und Empfehlungen.

Mit dem Sitz-Check hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) ein Tool entwickelt, das Familien für die Risiken des Sitzenden Lebensstils sensibilisiert und Ihnen wertvolle Tipps gibt, wie man mehr Bewegung in den Alltag bringen kann. Eltern und Kinder können damit ihr Wissen zum Sitzenden Lebensstil und ihre eigenen Sitzgewohnheiten hinterfragen. Nach fünf Minuten erhalten alle Interessierten eine Einschätzung ihres Sitz-Typs und entsprechende Empfehlungen für einen Alltag in Bewegung.

Hier geht´s zum Sitz-Check:  http://www.pebonline.de/projekte/sitzender-lebensstil/sitz-check/

 

 

Auf die Füße, fertig, los!

Liebe Leser unseres Familienblogs,

wir möchten uns an dieser Stelle für Euer Interesse an unseren Themen danken und würden uns freuen, wenn Ihr uns auch ein „like“ auf unserer facbook-Seite schenkt!

Außerdem haben wir für Euch ein neues Spiel, das definitiv mehr Bewegung in Euer Leben bringt: http://www.familienaufstand.de

Wer am meisten aufsteht und sich bewegt, hat gewonnen. Na dann, auf die Füße, fertig, los!!

 

 

peb-Adventskalender: 11. Dezember

Beitragsbild: jc3bcrgenacker / pixelio.de

Sterntaler
Es schneit gerade oder regnet? Kein Problem. In den eigenen vier Wänden findet sich sicherlich etwas, das zum Spielen verwendet werden kann. Mit folgendem Spiel können die Kinder ihre Reaktionsfähigkeit stärken. Spieler 1 erhält ein Tuch, das er sich um die Hüften bindet und dann wie eine Tasche vor sich öffnet. Spieler 2 hat Wattebällchen und wirft diese in die Luft. Spieler 1 versucht nun diese aufzufangen. Wer schafft es, möglichst viele zu fangen? Weitere tolle Spielideen mit Peb & Pebber gibt es hier: http://www.pebonline.de/231.html

P&P 12-14 Sterntaler (2)

Sind Sie schwanger?

..oder interessieren sich für die komplexen Vorgänge innerhalb der Schwangerschaft? Im TRIAS Verlag ist das Buch „Ich bin schwanger“ erschienen, welches werdende Mütter mit wichtigen Informationen durch die gesamte Schwangerschaft begleitet. Unter folgendem Link können Sie schon mal einen Blick in das Buch werfen:

2009_Parey

www.trias-verlag.de/leseprobe/largo/schwanger
peb konnte sich ein Exemplar sichern und verlost unter allen Blog-Lesern, facebook-Freunden und twitter-followern von peb ein Exemplar.

Senden Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Ich bin schwanger“, bis  2.Juni an l.tonk@pebonline.de. Unter den eingegangenen Mails wird der Gewinner ausgelost.

Viel Glück!!

peb-Adventskalender: 13.+14. Dezember

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

13. Dezember: Täglich raus – auch im Winter

Auch bei Regen, Nebel oder Schnee sollten Familien sich nicht Zuhause im Warmen verschanzen. Kindern und auch ihren Eltern tut es gut, sich mindestens eine Stunde pro Tag an der frischen und jetzt kalten Luft zu bewegen. Ein ausgedehnter Winterspaziergang, das gemeinsame Sammeln von Tannenzapfen, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder der Bau eines Schneemanns heben nicht nur die Laune, sondern stärken auch die Abwehrkräfte.

14.Dezember: Das Rezept gegen kalte Hände

Nach einem Abenteuer im Freien ist es gerade Kindern meist kalt und klamm. Wer freut sich da nicht auf einen warmen Tee oder noch besser einen selbstgemachten Kinderpunsch! Und so einfach geht´s:
Apfelsaft, Tee und den Saft von Zitrone und Orange vermischen und erhitzen. Zimt und Nelken hinzufügen, kurz aufkochen lassen und mit Honig nach Belieben süßen. Vor dem Servieren die Nelken entfernen.
Kinderpunsch Zutaten: ½ Liter Apfelsaft, ¼ Liter Tee (Früchtetee), eine Orange, eine Zitrone, 1 TL Zimt, 4 Gewürznelken, 2 EL Honig