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peb-Adventskalender: 5. + 6. Dezember

5. Dezember:
Stiefel putzen
Morgen ist Nikolaustag! Je glänzender die Schuhe, umso schöner füllt sie der Nikolaus. Das Putzen lohnt sich aber erst so richtig, wenn die Schuhe vorher noch mal ordentlich schmutzig werden. Also raus an die frische Luft in den Park oder in den Wald. Abseits der befestigten Wege werden die Schuhe besonders dreckig und die Kinder können zusammen mit ihren Eltern die winterliche Natur erkunden. Vielleicht sieht man auch ein Eichhörnchen, das sich Vorräte für die kalten Tage sichert.

 

6. Dezember:
Der Nikolaus war da!
Am Nikolaustag gibt es jede Menge Leckereien: Süßigkeiten, Nüsse, Mandarinen und Orangen. Statt aber die Süßigkeiten alle direkt zu verzehren, können diese auch in einer schönen Box verwahrt werden und das Kind darf sich jeden Tag eine Kleinigkeit davon nehmen. Zum einen lernen die Kinder eigenverantwortlich mit ihren Vorräten umzugehen und zum anderen bleibt es so etwas Besonderes.

Foto: Rike / pixelio.de

peb-Adventskalender

Oh du schöne Weihnachtszeit!

Auch in diesem Jahr haben wir wieder 24 Tipps für eine ausgewogene und bewegte Adventszeit für Familien zusammengestellt. Ab jetzt öffnen wir wieder jeden Tag ein Türchen auf unserem Blog!

  1. Dezember: Wir laufen der Kälte davon!

Der Winter ist da! Da ist die Fahrt mit dem Auto zur Schule noch verführerischer. Kinder können aber auch im Winter die täglichen Wege, ob zur Kita, der Schule oder den Freunden gut zu Fuß zurücklegen. Positiver Effekt: Nicht nur das Immunsystem, sondern auch das Selbstbewusstsein der Kinder wird dadurch gestärkt!

Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Den vollständigen peb-Adventskalender finden Sie hier:
http://www.pebonline.de/peb-themendienst.html

 

MOVEmber

Auch an kalten Tagen bieten sich für Familien genügend Anlässe vor die Tür zu gehen
Berlin, November 2015 – egal bei welchem Wetter, ob es stürmt oder nass und kalt ist: Im November lockt es wieder viele Kinder vor die Tür wenn es heißt „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!“. Zu St. Martin machen sich Kinder mit Mütze, Schal und dickem Anorak auf nach draußen. Mit der Laterne in der Hand wandern die Kinder durch die Nachbarschaft – egal bei welchem Wetter. Warum also nicht auch andere Herbst- und Wintertage nutzen, um sich so viel wie möglich an der frischen Luft zu bewegen?

Vor die Tür!
Da die Tage immer kürzer werden, gilt es, so viele Sonnenstunden wie möglich einzufangen. Und auch wenn´s morgens noch dunkel ist, sollten die Kinder den Schulweg wenn irgend möglich zu Fuß bewältigen oder mit dem Rad oder Roller zurücklegen. „Werden die Kinder bei jeder Gelegenheit von ihren Eltern gefahren, entgeht ihnen neben der Bewegung auch die Chance, sich Wege eigenständig zu erschließen – und mit der entsprechend warmen und leuchtenden Kleidung ist das bei jedem Wetter möglich“ so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Wer sich auch bei schlechtem Wetter häufig an der frischen Luft bewegt, kann sein Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen: Ein Plus für die ganze Familie. Schlechtes Wetter hindert nach wie vor eher die Eltern als die Kinder. Wer sein Kind beim lustvollen Toben durch Laubhügel sieht, kann sich und seine Kinder besser und öfter zum Rausgehen motivieren.

Leuchtsignale
Beim Laternenumzug sind Kinder durch den Laternenschein gut zu sehen. Aber wie sieht das im Alltag aus? Am besten ziehen Kinder jetzt helle Kleidung an oder tragen zusätzlich noch eine Warnweste. Reflektoren an Jacke, Mütze und Rucksack machen Kinder besser sichtbar für Autofahrer und Fahrradfahrer, damit sie sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.

Spiel und Spaß zu Hause
Wenn es einmal zu sehr stürmt um vor die Tür zu gehen, muss man nicht gelangweilt rumsitzen. Die TV-Helden Peb & Pebber machen es vor unter http://www.pebonline.de/231.html. Von A wie „Affenspiel“ bis Z wie „Zollstock-Mikado“: die beiden haben viele tolle Ideen, wie das Haus ruckzuck zum Indoor-Spielplatz umgewandelt werden kann.

Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein. Weitere Infos unter: www.pebonline.de und www.blogmitpeb.de

Hallo Herbst!

Anregungen und Tipps, wie Eltern und Kinder das Beste aus der bunten Jahreszeit machen.

Berlin, Oktober 2015 – der Herbst hat nun meteorologisch und kalendarisch begonnen. Die Tage werden langsam wieder kürzer und die Temperaturen fallen. Auch die Zeitumstellung am 25.10.2015 stellt unseren Bio-Rhythmus wieder auf eine Probe, selbst wenn wir uns über eine Stunde „mehr“ freuen dürfen. Trotzdem bietet der Herbst kulinarische und bewegende Anlässe für die ganze Familie.

Erntehelfer
Fast alle Obst- und Gemüsesorten sind das ganze Jahr im Supermarkt erhältlich. Jetzt haben Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kürbisse Hochsaison. Besonders viel Spaß macht es, diese direkt von den Feldern und Bäumen zu pflücken! Gerade Äpfel, Birnen und Pflaumen sind noch bis Ende Oktober reif. Natürlich darf nicht der nächstbeste Apfelbaum mit einer Leiter angesteuert und leergepflückt werden. Wenn also nicht gerade ein Baum im heimischen Garten zur Verfügung steht, gibt es hervorragende Seiten im Internet, welche einem die Suche erleichtern. Beispielsweise unter Mundraub.org: Hier handelt es sich um eine kostenlose Online-Plattform, auf der eine webbasierte Karte die Standorte von Obst und Kräutern im öffentlichen Raum abbildet. Dank einer Vernetzung von über 30.000 Menschen, welche bereits die Plattform nutzen, werden Fundorte, Erfahrungen und Rezepte miteinander geteilt und ausgetauscht. Dafür organisieren sie auf mundraub.org Aktionen oder schließen sich in Gruppen zusammen. So erfahren Kinder gleichzeitig nicht nur den Spaß, Obst und Gemüse selbst zu ernten, sie lernen auch gleich etwas über die Herkunft und entwickeln eine Wertschätzung für die Früchte.

Erlebniswelt Natur
Wenn die Eltern mit ihren Kindern ohnehin schon eine Obstpflück-Aktion geplant haben, kann diese doch gleich zu einer Fahrradtour oder einem Tagesausflug mit Wanderung am Wochenende ausgedehnt werden. Die Standorte der Obstbäume sind dank sorgfältiger Recherche ja bekannt, jetzt gilt es noch, diese in der Natur zu finden. „Geocaching“ oder „GPS-Schnitzeljagd“ hat schon viele in ihren Bann gezogen. Hier geht es darum, mittels GPS-Daten einen „Schatz“ zu finden. Wie wäre es mit einem saftigen goldgelben Apfel als Schatz? Ganz nach dem Vorbild des „Geocaching“, können die Eltern die Pflückaktion in eine Schatzsuche verwandeln, indem sie verschiedene Obstbäume in der Umgebung auf einer Landkarte einzeichnen und sich dann gemeinsam mit ihren Kindern an einem sonnigen Herbsttag auf die Suche machen. Dafür benötigt man nicht unbedingt ein GPS-Gerät. Wer weiß, vielleicht winkt ja auch die Aussicht auf einen leckeren Obstkuchen, wenn alle eingezeichneten Bäume gefunden wurden!

Couchpotatoes aufgepasst!
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, verleitet die frühe Dunkelheit zur Gemütlichkeit. Die Sitzzeiten vor dem Fernseher oder der Spielekonsole einiger Kinder erhöhen sich so ebenfalls. Hier gilt jedoch: Weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum bewegten Spielen)! Hierfür hat peb sogenannte Mediennutzungsverträge zwischen Eltern und Kindern entwickelt. Mithilfe der „Verträge“ können Eltern und Kinder Regeln über die Nutzung von Bildschirmmedien und Einhaltung von Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren.
Die „Mediennutzungsverträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie hier:
http://www.pebonline.de/359.html


Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein. Weitere Infos unter: www.pebonline.de und www.blogmitpeb.de

Foto: Jörg Brinckheger  / pixelio.de
http://www.pixelio.de

Das Wochenende ist nah!

Nur noch wenige Stunden trennen die Meisten von dem wohlverdienten Wochenende. Das Wetter ist toll und soll es zur Abwechslung tatsächlich auch bleiben. Trotz allem freuen sich viele – und das natürlich auch nicht zu unrecht- einfach mal die Füße hochzulegen. Am Wochenende dürfen die Kids vielleicht auch mal vor dem Fernseher frühstücken oder den Tag mit der Spielekonsole „verzocken“. Aber wie bei vielen Dingen gilt auch hier: weniger ist mehr! Laut Ergebnissen der KIM-Studie (2012) verbringen 22% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ihre Zeit bereits täglich vor dem Computer oder der Konsole um zu spielen. Mit 36% bei den Mädchen und 40% bei den Jungen spielt das Fernsehen eine weitaus dominantere Rolle und zählt als drittbeliebteste Freizeitbeschäftigung. Dieser gehen 79% der Kinder fast jeden oder jeden Tag nach (Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest (Hrsg.) 2013, aktualisierte Ausgabe).

peb „Mediennutzungsverträge“ für Eltern und Kinder
Vor diesem Hintergrund hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. „Mediennutzungsverträge“ für Familien entwickelt. Mithilfe dieser „Verträge“ können Eltern und Kinder gemeinsam Regeln zur Nutzung von verschiedenen Bildschirmmedien aufstellen und Familien- und Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren. Die Verträge richten sich an Kinder im Alter von 3-12 Jahren.

  • Kinder im Alter von 3-6 Jahren erhalten einen „Medienplan“ (Bild), welcher mit Coupons beklebt werden kann.
  • Die Kinder von 7-9 und 10-12 Jahren erhalten einen „Vertrag“.

Medeinplan 3-6 Jährige

Schritt für Schritt zum bewussten Medienkonsum
Je nach Alter des Kindes, liegen dem Medienkonsum pro Tag andere Empfehlungen zu Grunde. Ganz allgemein kann ein Richtwert von 10 Minuten Medienkonsum pro Lebensjahr genannt werden. Wobei Kinder unter drei Jahren von diesen Empfehlungen ausgenommen sind. Bilder auf dem Smartphone oder dem PC anzuschauen ist durchaus möglich. Der schnelle Bildwechsel beim Fernseh gucken kann die Kleinen jedoch schnell überfordern. Geht man also von diesen Empfehlungen aus, sollte ein Kind im Alter von bis zu sieben Jahren nicht mehr als 60 Minuten pro Tag Bildschirmmedien nutzen. Ab einem Alter von 7 Jahren gilt ein Richtwert von 1 – 2 Stunden Medienkonsum pro Tag. Diese Empfehlung umfasst ausdrücklich alle Arten von Bildschirmmedien (inkl. Handy und Smartphone). Zudem sind diese Empfehlungen nicht als Mindestzeiten zu verstehen und wie bereits gesagt: weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum Spielen)!

Die „Verträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie übrigens unter:
http://www.pebonline.de/359.html

Allen ein erholsames Wochenende!

Ein schöner Start!

Zum Schulbeginn ein paar Tipps und Anregungen für Kinder und Eltern.

Berlin, September 2015 – die wohl schönsten sechs Wochen für Kinder sind vorbei. Für viele Schulanfänger beginnt nun eine neue und aufregende Zeit, aber auch für die älteren Kinder heißt es wieder: die Schule fängt an!
Nun folgt die Familie, im Gegensatz zu der Ferienzeit, wieder einem anderen Rhythmus. Frühes Aufstehen, langes Sitzen am selben Ort und die eine oder andere Hausaufgabe kommt nun auch wieder auf die Kinder zu. Damit der Schulbeginn nicht zur Zerreißprobe für Eltern und Kinder wird, hier ein paar Tipps und Anregungen für einen guten Schulalltag.

Wir GEHEN in die Schule!
In den Ferien ist meist ein bewegter Alltag die Regel. Eltern verbringen wenn möglich, die Zeit mit ihren Kindern lieber draußen an der frischen Luft. Auf dem Spielplatz können sich die Kinder ordentlich auspowern und ihre Freizeit so richtig genießen. Viele Wege werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Warum also mit dem Schulstart die Bewegung stoppen? Da Kinder nun einen Großteil ihrer Zeit im Sitzen verbringen, wäre es gut, die Rahmenbedingungen so bewegt wie möglich zu gestalten. Bereits den morgendlichen Schulweg legen aber die meisten Kinder im Sitzen zurück. Viele Eltern fahren ihre Kinder lieber zur Schule, statt sie alleine gehen zu lassen, „Dabei sind es genau diese Erfahrungen, die den Kindern dabei helfen, selbstbewusster durch den Alltag zu gehen.“ so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Die Kleinen sollten jedoch, bevor sie den Weg alleine gehen, die Strecke ein paar Mal gemeinsam mit ihren Eltern ablaufen, sich die Umgebung erschließen und vielleicht die eine oder andere Abkürzung finden. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen Reflektoren, die sichtbar an Schulranzen und Anorak befestigt werden. Gehen die Nachbarskinder zur selben Zeit in die Schule, können mehrere Kinder zusammenlaufen und abwechselnd von einem Elternteil begleitet werden.

Bewegte Pause!
Nachdem der Weg in die Schule bewegt gestaltet wurde, gilt es nun auch die langen Sitzzeiten während der Schule abwechslungsreich zu gestalten. Innerhalb der Unterrichtsstunde kann der Lehrer für Bewegung sorgen, während der Pause können die Kinder das auch alleine. Kinder sind ohnehin sehr kreativ, wenn es darum geht, sich eine bewegte Umwelt zu schaffen. Fangen spielen, toben oder einfach ein bisschen über den Hof spazieren, dafür brauchen die Kinder nichts weiter. Der Bewegungsdrang kann aber auch zusätzlich noch unterstützt werden und je nach Umfang der Pause, können mit verschiedenen Utensilien Vorbereitungen getroffen werden: Zeigen sie ihrem Kind doch mal im Hof, wie man „Himmel und Hölle“ spielt und was sie dazu auf den Boden zeichnen müssen. Einmal in der Pause auf dem Schulhof aufgemalt, können die Kinder in der nächsten kleinen Pause eine kurze Hüpfpartie einlegen. Auch ein Springseil oder Bälle zum Jonglieren lassen sich gut in der Schultasche verstauen und sind in der Pause ruckzuck zum Spielen zu verwenden.

Sitzzeiten überprüfen!
Familien können mit dem Sitz-Check von peb überprüfen, welchem Sitz-Typ sie entsprechen und ihr Verhalten bei Bedarf anpassen: http://www.pebonline.de/?id=305

Balkonien statt Balearen!

Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird.

Berlin, August 2015 – die Ferien sind in vollem Gange. Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat.

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben.

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann Urlaubsstimmung erzeugt werden und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.

Laufend Lernen!

Tipps und Tricks, wie Eltern mit ihren Kindern auch beim Lernen in Bewegung bleiben.

Berlin, Juni 2015 – der Endspurt zum laufenden Schuljahr steht unmittelbar bevor. Gerade jetzt sind viele Eltern mit ihren Kindern noch einmal richtig gefordert auch die letzten Klassenarbeiten oder Prüfungen zu meistern. Gelernt wird jedoch noch immer zumeist im Sitzen und das Thema Bewegung gerät dabei ins Hintertreffen. Dabei müssen Bewegung und Lernen kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Die Wissenschaft ist sich einig, dass bewegte Kinder besser Lernen. Bewegung macht schlau!

Bewegte Bildung
„In den Bildungsplänen der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wird der Bewegung eine Schlüsselfunktion zugeschrieben. Sie gilt als ‚Zünder‘ und ‚Motor‘ für das Lernen und die gesamte kindliche Entwicklung. Allerdings sieht die Alltagswelt unserer Kinder häufig anders aus – sie ist zunehmend von Bewegungsmangel geprägt.“ so Professor Dr. Klaus Roth vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. Eltern und Pädagogen sind also gefordert eine Brücke zwischen Bewegungsspaß und Lernfrust zu schlagen und dadurch Bewegung und Lernen in Einklang zu bringen. Gute Beispiele dafür gibt es viele:

Laufdiktat und Brüche-Ball
Dem bewegten Lernen sind keine Grenzen gesetzt. Statt Vokabeln stur am Schreibtisch zu lernen, können z.B. die passenden Gegenstände mit Klebezetteln versehen und in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten verteilt werden. Anschließend gehen die Kinder auf die Suche – es entwickelt sich die „Vokabel-Schnitzeljagd“. Verschiedene Stationen mit Rechenaufgaben im Haus verteilt, bringen ebenfalls Schwung in die Sache. Erfordern die Aufgaben jedoch konzentrierte Stillarbeit, sollten diese regelmäßig durch Bewegungseinheiten wie Seilspringen oder Ball spielen unterbrochen werden. Die Kinder können das aufgenomme Wissen währenddessen laut widerholen oder sich dabei abfragen lassen.

Möbel-Mix
Schreibtisch und Schreibtischstuhl sind nach wie vor Klassiker im Kinder-zimmer. Dagegen spricht natürlich nichts, denn die Kinder haben dort Platz für sämtliche Schreibutensilien und einen Ablageplatz für Schulhefte und –bücher. Verschiedene Arbeitsplätze sollten, wenn möglich, jedoch geschaffen und genutzt werden. Auflockernde Alternativen können z.B. Sitzbälle oder das Arbeiten auf der Fensterbank und anderen erhöhten Flächen sein.

Unter http://www.pebonline.de/sitz-check.html können Familien ihr Sitzverhalten überprüfen und ihr Wissen zum Sitzenden Lebensstil testen.

Tipps, wie der Tag aktiver gestaltet werden kann, gibt es im Working Paper unter: http://www.pebonline.de/sitzender_lebensstil.html.

Tolle Ideen für Spiele oder Spielreihen für ErzieherInnen oder Interessierte gibt es in dem Buch „Mini-Ballschule“ von Klaus Roth, Ulrike Hegar und Christina Roth.

Zeit zum Aufstehen!

Der sogenannte „Sitzende Lebensstil“ gilt heute als eigenständiger gesundheitlicher Risikofaktor und wird mit der Entstehung von beispielsweise Diabetes mellitus Typ 2, kardiovaskuläre Erkrankungen sowie Übergewicht in Verbindung gebracht.
Bereits Kinder und Jugendliche verbringen ungefähr 70 Prozent der wachen Zeit des Tages sitzend. Die Gesundheitsförderung berücksichtigt dies noch zu wenig.

Im Zusammenspiel mit Präventionspraktikern und –experten hat die Plattform Ernährung und Bewegung die wichtigsten Fakten zum Sitzenden Lebensstil zusammengetragen und auf dieser Grundlage praxisrelevante Empfehlungen und Aufstehtipps für den Alltag in Familien, Kitas und Schulen entwickelt:

1. Bewegungszeiten und-rituale zum täglichen festen Bestandteil des Alltags werden lassen (vergleichbar mit Essenszeiten)!
2. Bewegung von Kindern als „natürlicher Modus“ akzeptieren und
ermöglichen!
3. Gestaltung des Kinderzimmers bezüglich des Verhältnis von Bewegungsplatz und Sitzmöbeln überprüfen und Bewegungsräumen und Freiflächen im Zweifel Vorrang geben!
4. Statt Bildschirmmedien einen Steh-Lernplatz im Kinderzimmer!
5. Kinder sollten täglich mind. eine Stunde draußen spielen und Wegstrecken (z.B. bei Ausflügen) oder Alltagswege möglichst aktiv (zu Fuß, per Roller, per Rad usw.) zurücklegen!
6. Sitzen alle 20 Min. durch Bewegung (seinheiten) unterbrechen!
7. Pausen in der Schule (ob 5-Minuten-Pause oder Große Pause), egal bei welchem Wetter, als Bewegungspause nutzen!
8. Begrenzungen und verbindliche Regeln für Medienzeiten gemeinsam aufstellen! (Schult die Selbstwahrnehmung für Medienkonsum)
9. Gemeinsam verbindliche Bewegungszeiten im Alltag planen!
10. Tragevorrichtungen, Mobilitätshilfen, Wippen u.Ä. für Babys und
Kleinkinder nur dosiert einsetzen!

Weitere Hintergrundinformationen und Tipps finden Sie hier!

 

Gesundheit Alaaf!

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Gesundheit Alaaf!

Die fünfte Jahreszeit ist angebrochen, ideal um dem Winterblues mit bunten Kostümen und lustigen Spielen zu entfliehen
Berlin, Februar 2015 – draußen ist es kalt und ungemütlich, der Frühling lässt noch etwas auf sich warten. Da kommen Fasching, Karneval und Fastnacht gerade richtig, um den grauen Wintertagen mit bunten Kostümen die Stirn zu bieten. Bei dieser Gelegenheit können Familien auch gleich der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken! Jetzt locken die langsam länger werdenden Tage Eltern und Kinder ins Freie. Cowboys und Indianer holen die Lassos raus und reiten über die Wiese, das rote Pferd dreht sich um die eigene Achse und anschließend heißt es für alle „Und dann die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein…“. Mit einem lustigen Kostüm kommen Kinder leicht auf ganz neue Spiel- und Bewegungsideen.

Clever verkleidet!

Faschingsumzüge locken Groß und Klein vor die Tür, stellen aber besondere Anforderungen an die Verkleidung: erfahrene Karnevalsjecken tragen unter ihren Kostümen dichte Strumpfhosen, festes Schuhwerk, dicke Jacken, Handschuhe und Schal. Statt einer Mütze sorgt eine bunte Perücke für einen warmen Kopf! Ein Bären-, Katzen- oder Tigerkostüm wärmt wie ein „Winterfell“. Dank der richtigen Kleidung lässt sich der Umzug trotz Kälte genießen und mit ein wenig Narren-Glück lässt sich der eine oder andere Frühlingssonnenstrahl blicken.

Die Jecken sind los!

Macht das Wetter dem Feiern im Freien aber trotzdem einen Strich durch die Rechnung, kann das bunte Treiben auch ins Haus verlegt werden. Mit lustiger Faschingsmusik zum Mitsingen und Tanzen, können Eltern und Kinder das Wohnzimmer in einen Faschingsball verwandeln. Einfache Spiele bringen zusätzlichen Spaß: Zwei Kinder klemmen sich eine Orange/einen weichen Ball zwischen die Stirn, jetzt darf getanzt werden, ohne den Gegenstand zu verlieren! Die Musik kann aber auch abwechselnd von einem der Kinder oder einem Elternteil willkürlich gestoppt werden und alle anderen müssen sofort wie versteinert auf der Stelle stehen bleiben. Auch Kostümfeste oder Kinderkarnevalssitzungen bieten viel Abwechslung und eine gute Gelegenheit, sich drinnen mit Ententanz und Polonaise auszutoben. Bei so einem Nachmittagsprogramm hat Frühjahrsmüdigkeit nicht die geringste Chance!

Närrisch gesund!

Natürlich gehören Süßigkeiten und Schmalzgebäck auch dazu – immerhin beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit und so ist Karneval die Zeit des Genießens vor dem Fasten. Passend zu den bunten Kostümen können auch bunte Gemüse- oder Obstspieße das Buffet beim Faschingsfest schmücken: Cocktailtomaten mit Basilikum und Mozzarella-Kügelchen, fingerdicke Gurkenscheiben mit Käsewürfeln und Pumpernickel sind ein wahrer (Augen-) Schmaus. Beim Vorbereiten können auch die kleinen Narren gerne mitmachen. Je schöner und bunter die Kombination, umso lieber probieren Kinder auch mal ihnen Unbekanntes.

Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirt-schaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein. Weitere Infos unter: www.pebonline.de