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peb-Adventskalender: 23.Dezember

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Schatzsuche mit der Familie

Weihnachtszeit ist Familienzeit! Ein langer Winterspaziergang ist für die jüngeren Familienmitglieder aber meist nicht besonders spannend. Damit sich der Nachwuchs nicht langweilt, kann man den Spaziergang ganz einfach in eine Schatzsuche verwandeln. Dafür kann man selbst kleine Zettel mit geheimen Aufgaben oder selbst gemalte Karten verstecken oder greift den Trend des Geocoachings auf. Dabei begibt man sich mit GPS-Koordinaten auf die Suche nach einem Schatz.

peb-Adventskalender: 21.Dezember

Foto: Jürgen Acker / pixelio.de

Aufräumen hält in Bewegung

Kurz vor Heiligabend wünschen sich alle eine aufgeräumte Wohnung. Im Haushalt mitzuhelfen muss jedoch keine lästige Pflicht sein. Gerade die Jüngsten sind stolz, wenn sie eine passende Aufgabe „in Eigenverantwortung“ übernehmen dürfen. Post holen, den Müll wegbringen, den Tisch decken oder abräumen – es gibt genügend Möglichkeiten, um kleine Heinzelmännchen in Bewegung zu bringen. Und beim Schneeschippen kommt man richtig aus der Puste!

peb-Adventskalender: 19.Dezember

Foto: l-vista / pixelio.de

Bewegte Vorbilder – auch zur Weihnachtszeit

Bewegung soll auch in der Adventszeit Spaß machen und vor allem eines sein: Familiensache. Bewegen sich Mama und Papa viel, eifern Kinder diesem Vorbild nach. Um mehr Bewegung in den Advent zu bringen, sind nicht unbedingt teure Sportgeräte oder ein Skiurlaub nötig. Schon kleine Veränderungen im Alltag setzen wichtige Impulse: Statt dem Fahrstuhl die Treppe nehmen oder eine Station früher aus dem Bus aussteigen. Erleben Kinder dies als selbstverständlichen Teil des Alltags, können sie gar nicht anders, als ihren Vorbildern nachzueifern.

peb-Adventskalender: 16.Dezember

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Auch im Winter – ab ins Schwimmbad

Schwimmen gehen ist keinesfalls nur den Sommermonaten vorbehalten! Kinder sind ausgesprochene Wasserratten und lieben es, im Wasser zu planschen. Diesem Bedürfnis sollten sie unbedingt auch im Winter nachgehen dürfen, denn Schwimmen ist ein gesundes Vergnügen!
Es stärkt die Muskulatur und Abwehrkräfte und unterstützt den Gleichgewichtssinn. Kinder lernen übrigens im Alter von fünf bis sechs Jahren am besten Schwimmen, da sie in diesem Alter bereits komplexe Bewegungen koordinieren können. Die besten Schwimmlehrer sind vertraute Personen, also Mama, Papa, Geschwister und Co.

peb-Adventskalender: 13.+14. Dezember

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

13. Dezember: Täglich raus – auch im Winter

Auch bei Regen, Nebel oder Schnee sollten Familien sich nicht Zuhause im Warmen verschanzen. Kindern und auch ihren Eltern tut es gut, sich mindestens eine Stunde pro Tag an der frischen und jetzt kalten Luft zu bewegen. Ein ausgedehnter Winterspaziergang, das gemeinsame Sammeln von Tannenzapfen, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder der Bau eines Schneemanns heben nicht nur die Laune, sondern stärken auch die Abwehrkräfte.

14.Dezember: Das Rezept gegen kalte Hände

Nach einem Abenteuer im Freien ist es gerade Kindern meist kalt und klamm. Wer freut sich da nicht auf einen warmen Tee oder noch besser einen selbstgemachten Kinderpunsch! Und so einfach geht´s:
Apfelsaft, Tee und den Saft von Zitrone und Orange vermischen und erhitzen. Zimt und Nelken hinzufügen, kurz aufkochen lassen und mit Honig nach Belieben süßen. Vor dem Servieren die Nelken entfernen.
Kinderpunsch Zutaten: ½ Liter Apfelsaft, ¼ Liter Tee (Früchtetee), eine Orange, eine Zitrone, 1 TL Zimt, 4 Gewürznelken, 2 EL Honig

peb-Adventskalender: 11.Dezember

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Medien- und Bewegungsplan

Zur Weihnachtszeit laufen meist viele tolle Familien- und vor allem Kinderfilme im Fernsehen. Damit das TV-Programm den Nachwuchs aber nicht den ganzen Tag an das heimische Sofa fesselt, sollte der Konsum von Bildschirmmedien klar geregelt werden. Mit einem gemeinsam zwischen Eltern und Kindern festgelegten Wochenplan können sowohl Fernseh- als auch Bewegungszeiten festgelegt werden. So fühlen sich Kinder nicht bevormundet und Erwachsene halten sich Zeiten für Bewegungsaktivitäten mit der Familie frei wie z.B. eine Rodelpartie oder der Besuch einer Eislaufbahn.

peb-Adventskalender: 7.Dezember

Foto: AndreasHermsdorf / pixelio.de

Bewegte Wege gegen die Kälte

Besonders im Winter bietet der elterliche Fahrdienst viele Annehmlichkeiten. Aber Kinder können auch im Winter die täglichen Wege zur Kita, zur Schule oder zum Sport aus eigener Kraft bewältigen. Wege auf eigene Faust bewegt zu gestalten hilft ihnen, nach und nach mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Und: Wer sich draußen bewegt, friert weniger und ist seltener erkältet!

Der Schulweg – ein guter Anlass bewegt in den Tag zu starten

Immer mehr Kinder kommen mit dem Auto zur Schule, obwohl die Strecken meist überschaubar sind und gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnten. Wenn zu viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, entsteht durch den erhöhten Autoverkehr zudem oft ein Verkehrschaos vor dem Schultor, das die Situation auf der Straße unübersichtlich macht. Dabei ist der Schulweg eine wichtige Erfahrung, die Kinder machen müssen, um ein selbstständiges und sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Kinder, die überall mit dem Auto hingefahren werden, haben diese Übung der frühen Verkehrserziehung nicht. Dadurch kann es gefährlich werden, wenn sie doch mal einer Gefahrensituation im Verkehr ausgesetzt sind.

Ein weiterer Vorteil, den Schulweg und auch andere Wege zu Fuß zurückzulegen, spiegelt sich in der Auswirkung auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Kinder wider. Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden, Stoffwechselerkrankungen und Übergewicht vor. Im Durchschnitt sitzen Kinder heute 9 Stunden am Tag und bewegen sich entsprechend wenig. Da nicht nur Sport, sondern jede Art von Bewegung diesen Auswirkungen entgegenwirkt, ist der Fußweg zur Schule eine gute präventive Maßnahme.

Um darauf aufmerksam zu machen, wurde der weltweite Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ ins Leben gerufen. Seit 1994 werden in diesem Rahmen in Deutschland und vielen weiteren Ländern weltweit „Zu-Fuß-zur-Schule-Aktivitäten“ durchgeführt. Starttag ist immer der 22. September bzw. der darauf folgende Montag. An diesem Tag beginnen jedes Jahr verschiedene Aktionen, die dazu aufrufen das Auto stehen zu lassen und den Weg zu Schule und Kita zu Fuß zurückzulegen. Auf der Projektseite des Deutschen Kinderhilfswerks werden die verschiedenen Aktionen gesammelt.

Eine weitere Initiative, um den Schulweg bewegt zu gestalten, wurde 2005 von der Universität Paderborn entwickelt. Unter der Leitung von Prof. Dr. W.-D. Brettschneider, der auch als Mitglied des Fachbeirats die der Plattform Ernährung und Bewegung e.V.in wissenschaftlichen Fragen unterstützt, , wurde der „Walking Bus“ entworfen. Dabei handelt es sich nicht um einen echten Bus, sondern eine Gruppe von Kindern und Eltern, die den Bus darstellen. 8 bis 14 Kinder werden von 2 Erwachsenen zu Fuß zur Schule und auf dem Heimweg auf einer festen Route mit festgelegten „Haltestellen“ begleitet. Ziel ist, möglichst viele Grundschulkinder ohne Sicherheitsrisiko zu Fuß zur Schule zu begleiten. Auf diese Weise wird Bewegungsmangel und Übergewicht vorgebeugt und durch die körperliche Aktivität die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit gefördert. 2008 war der „Walking Bus“ bereits so etabliert, dass er an 28 Schulen eingerichtet war. Auf rund 50 unterschiedlichen „Walking Bus-Linien“ gelangen so bisher 1300 bis 1500 Kinder täglich zu Fuß zur Schule. Informationen zum „Walking Bus“ bietet die Internetseite http://www.paderborn.de/microsite/walking_bus/index.php?p=. Dort können stehen zudem Hinweise und Informationen bereit, um die Aktion auch an der eigenen Schule zu starten.