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Hallo Herbst!

Der Herbst hat nun meteorologisch und kalendarisch begonnen. Die Tage werden langsam wieder kürzer und die Temperaturen fallen. Auch die Zeitumstellung stellt unseren Bio-Rhythmus wieder auf eine Probe, selbst wenn wir uns über eine Stunde „mehr“ freuen dürfen. Trotzdem bietet der Herbst kulinarische und bewegende Anlässe für die ganze Familie.

Erntehelfer
Fast alle Obst- und Gemüsesorten sind das ganze Jahr im Supermarkt erhältlich. Jetzt haben Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kürbisse Hochsaison. Besonders viel Spaß macht es, diese direkt von den Feldern und Bäumen zu pflücken! Gerade Äpfel, Birnen und Pflaumen sind noch bis Ende Oktober reif. Natürlich darf nicht der nächstbeste Apfelbaum mit einer Leiter angesteuert und leergepflückt werden. Wenn also nicht gerade ein Baum im heimischen Garten zur Verfügung steht, gibt es hervorragende Seiten im Internet, welche einem die Suche erleichtern. Beispielsweise unter Mundraub.org: Hier handelt es sich um eine kostenlose Online-Plattform, auf der eine webbasierte Karte die Standorte von Obst und Kräutern im öffentlichen Raum abbildet. Dank einer Vernetzung von über 30.000 Menschen, welche bereits die Plattform nutzen, werden Fundorte, Erfahrungen und Rezepte miteinander geteilt und ausgetauscht. Dafür organisieren sie auf mundraub.org Aktionen oder schließen sich in Gruppen zusammen. So erfahren Kinder gleichzeitig nicht nur den Spaß, Obst und Gemüse selbst zu ernten, sie lernen auch gleich etwas über die Herkunft und entwickeln eine Wertschätzung für die Früchte.

Erlebniswelt Natur
Wenn die Eltern mit ihren Kindern ohnehin schon eine Obstpflück-Aktion geplant haben, kann diese doch gleich zu einer Fahrradtour oder einem Tagesausflug mit Wanderung am Wochenende ausgedehnt werden. Die Standorte der Obstbäume sind dank sorgfältiger Recherche ja bekannt, jetzt gilt es noch, diese in der Natur zu finden. „Geocaching“ oder „GPS-Schnitzeljagd“ hat schon viele in ihren Bann gezogen. Hier geht es darum, mittels GPS-Daten einen „Schatz“ zu finden. Wie wäre es mit einem saftigen goldgelben Apfel als Schatz? Ganz nach dem Vorbild des „Geocaching“, können die Eltern die Pflückaktion in eine Schatzsuche verwandeln, indem sie verschiedene Obstbäume in der Umgebung auf einer Landkarte einzeichnen und sich dann gemeinsam mit ihren Kindern an einem sonnigen Herbsttag auf die Suche machen. Dafür benötigt man nicht unbedingt ein GPS-Gerät. Wer weiß, vielleicht winkt ja auch die Aussicht auf einen leckeren Obstkuchen, wenn alle eingezeichneten Bäume gefunden wurden!

Couchpotatoes aufgepasst!
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, verleitet die frühe Dunkelheit zur Gemütlichkeit. Die Sitzzeiten vor dem Fernseher oder der Spielekonsole einiger Kinder erhöhen sich so ebenfalls. Hier gilt jedoch: Weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum bewegten Spielen)! Hierfür hat peb sogenannte Mediennutzungsverträge zwischen Eltern und Kindern entwickelt. Mithilfe der „Verträge“ können Eltern und Kinder Regeln über die Nutzung von Bildschirmmedien und Einhaltung von Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren.
Die „Mediennutzungsverträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie hier:
http://www.pebonline.de/359.html

Balkonien statt Balearen! Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird

Die Ferienzeit geht bald los! Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat!

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben. Für alle, die zuhause bleiben, haben wir ein tolles Familienspiel, das Bewegung in die Woche bringt: Unter http://www.familienaufstand.de treten Eltern gegen Kinder an und bringen Schwung in den Alltag! Also, Aufstehen und auf die Füße, fertig, los!

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann man in Urlaubsstimmungkommen und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.

Aufstehen, der Frühling beginnt!

Stück für Stück werden die Tage länger und die Temperaturen klettern über den Gefrierpunkt. Bald können wir wieder im T-Shirt draußen toben und barfuß über Wiesen rennen. Bewegung an hellen Tagen macht nicht nur Spaß, sondern beugt zugleich der Frühjahrmüdigkeit vor. Unter Einfluss von Licht werden die in den dunklen Wintermonaten geleerten Speicher für das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin wieder aufgefüllt. „Deshalb sollten wir uns im Übergang vom Winter zum Frühling besonders oft im Freien aufhalten“, rät Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Außerdem wirkt Bewegung an der frischen Luft dem Sitzenden Lebensstil entgegen. Die HELENA-Studie zeigt, dass Jugendliche in Europa insgesamt zu viel sitzen: im Durchschnitt ca. 9 Stunden pro Tag, d.h. 70 Prozent ihrer Wachzeit. „Der Energieverbrauch beim Sitzen ist fast so niedrig wie der Energieverbrauch beim Schlafen. Neben allgemeiner Inaktivität bilden lange Sitzzeiten ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung von Übergewicht. Umgekehrt schützt ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung die Gesundheit“, erklärt Sportwissenschaftler und peb-Vorstandsmitglied Prof. Gerhard Huber.

Aufgestanden und raus da!

Die Schule ist vorbei und es ist trotzdem noch hell? Da blitzt sogar ein blauer Himmel unter der Wolkendecke hervor? Wunderbar! Jetzt können die Schüler die langen Klassenzimmer-Sitzzeiten im Park, auf dem Spiel- oder Sportplatz ausgleichen. Natürlich bietet das Wochenende auch tolle Gelegenheiten für ausgedehnte Spaziergänge oder kleine Wanderungen in der Natur, die nach und nach zu blühen beginnt. Auch Radtouren sorgen für mehr Schwung und Elan. Also anstatt mit dem Eltern-Taxi oder Bus zu Kita und Schule, rauf aufs Rad!

Bildschirmzeiten ok, aber in Maßen!

Die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer ist oft unbeständig. Wenn es draußen mal regnet und stürmt muss man nicht gegen seine Bedürfnisse ankämpfen und um jeden Preis nach draußen gehen. Aber aufgepasst: Im Innenraum gehören sitzende Beschäftigungen wie Fernsehen, Computerspiele und Social Media zu den Lieblingsbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. In Maßen ist das auch unproblematisch und mit der Auswahl der richtigen Sendungen kann es sogar lehrreich sein. Insgesamt sollten Kinder und Jugendliche aber pro Tag nicht länger als ein bis zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt keine Bildschirmmedien konsumieren. Um die Bildschirmzeiten zu reduzieren, hilft es den Fernseher und Computer aus den Kinderzimmern zu entfernen. Erfolgsversprechend sei es auch, zeitliche Begrenzungen festzulegen. „Damit die jungen Menschen in einen eigenverantwortlichen Umgang mit Medien hineinwachsen, ist es ratsam, sie innerhalb der gesetzten Grenzen selbst über ihre Medienzeiten entscheiden zu lassen“, sagt Dr. Andrea Lambeck.1982_32a

peb-Adventskalender: 5. + 6. Dezember

5. Dezember:
Stiefel putzen
Morgen ist Nikolaustag! Je glänzender die Schuhe, umso schöner füllt sie der Nikolaus. Das Putzen lohnt sich aber erst so richtig, wenn die Schuhe vorher noch mal ordentlich schmutzig werden. Also raus an die frische Luft in den Park oder in den Wald. Abseits der befestigten Wege werden die Schuhe besonders dreckig und die Kinder können zusammen mit ihren Eltern die winterliche Natur erkunden. Vielleicht sieht man auch ein Eichhörnchen, das sich Vorräte für die kalten Tage sichert.

 

6. Dezember:
Der Nikolaus war da!
Am Nikolaustag gibt es jede Menge Leckereien: Süßigkeiten, Nüsse, Mandarinen und Orangen. Statt aber die Süßigkeiten alle direkt zu verzehren, können diese auch in einer schönen Box verwahrt werden und das Kind darf sich jeden Tag eine Kleinigkeit davon nehmen. Zum einen lernen die Kinder eigenverantwortlich mit ihren Vorräten umzugehen und zum anderen bleibt es so etwas Besonderes.

Foto: Rike / pixelio.de

MOVEmber

Auch an kalten Tagen bieten sich für Familien genügend Anlässe vor die Tür zu gehen
Berlin, November 2015 – egal bei welchem Wetter, ob es stürmt oder nass und kalt ist: Im November lockt es wieder viele Kinder vor die Tür wenn es heißt „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne!“. Zu St. Martin machen sich Kinder mit Mütze, Schal und dickem Anorak auf nach draußen. Mit der Laterne in der Hand wandern die Kinder durch die Nachbarschaft – egal bei welchem Wetter. Warum also nicht auch andere Herbst- und Wintertage nutzen, um sich so viel wie möglich an der frischen Luft zu bewegen?

Vor die Tür!
Da die Tage immer kürzer werden, gilt es, so viele Sonnenstunden wie möglich einzufangen. Und auch wenn´s morgens noch dunkel ist, sollten die Kinder den Schulweg wenn irgend möglich zu Fuß bewältigen oder mit dem Rad oder Roller zurücklegen. „Werden die Kinder bei jeder Gelegenheit von ihren Eltern gefahren, entgeht ihnen neben der Bewegung auch die Chance, sich Wege eigenständig zu erschließen – und mit der entsprechend warmen und leuchtenden Kleidung ist das bei jedem Wetter möglich“ so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Wer sich auch bei schlechtem Wetter häufig an der frischen Luft bewegt, kann sein Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen: Ein Plus für die ganze Familie. Schlechtes Wetter hindert nach wie vor eher die Eltern als die Kinder. Wer sein Kind beim lustvollen Toben durch Laubhügel sieht, kann sich und seine Kinder besser und öfter zum Rausgehen motivieren.

Leuchtsignale
Beim Laternenumzug sind Kinder durch den Laternenschein gut zu sehen. Aber wie sieht das im Alltag aus? Am besten ziehen Kinder jetzt helle Kleidung an oder tragen zusätzlich noch eine Warnweste. Reflektoren an Jacke, Mütze und Rucksack machen Kinder besser sichtbar für Autofahrer und Fahrradfahrer, damit sie sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.

Spiel und Spaß zu Hause
Wenn es einmal zu sehr stürmt um vor die Tür zu gehen, muss man nicht gelangweilt rumsitzen. Die TV-Helden Peb & Pebber machen es vor unter http://www.pebonline.de/231.html. Von A wie „Affenspiel“ bis Z wie „Zollstock-Mikado“: die beiden haben viele tolle Ideen, wie das Haus ruckzuck zum Indoor-Spielplatz umgewandelt werden kann.

Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein. Weitere Infos unter: www.pebonline.de und www.blogmitpeb.de

Hallo Herbst!

Anregungen und Tipps, wie Eltern und Kinder das Beste aus der bunten Jahreszeit machen.

Berlin, Oktober 2015 – der Herbst hat nun meteorologisch und kalendarisch begonnen. Die Tage werden langsam wieder kürzer und die Temperaturen fallen. Auch die Zeitumstellung am 25.10.2015 stellt unseren Bio-Rhythmus wieder auf eine Probe, selbst wenn wir uns über eine Stunde „mehr“ freuen dürfen. Trotzdem bietet der Herbst kulinarische und bewegende Anlässe für die ganze Familie.

Erntehelfer
Fast alle Obst- und Gemüsesorten sind das ganze Jahr im Supermarkt erhältlich. Jetzt haben Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kürbisse Hochsaison. Besonders viel Spaß macht es, diese direkt von den Feldern und Bäumen zu pflücken! Gerade Äpfel, Birnen und Pflaumen sind noch bis Ende Oktober reif. Natürlich darf nicht der nächstbeste Apfelbaum mit einer Leiter angesteuert und leergepflückt werden. Wenn also nicht gerade ein Baum im heimischen Garten zur Verfügung steht, gibt es hervorragende Seiten im Internet, welche einem die Suche erleichtern. Beispielsweise unter Mundraub.org: Hier handelt es sich um eine kostenlose Online-Plattform, auf der eine webbasierte Karte die Standorte von Obst und Kräutern im öffentlichen Raum abbildet. Dank einer Vernetzung von über 30.000 Menschen, welche bereits die Plattform nutzen, werden Fundorte, Erfahrungen und Rezepte miteinander geteilt und ausgetauscht. Dafür organisieren sie auf mundraub.org Aktionen oder schließen sich in Gruppen zusammen. So erfahren Kinder gleichzeitig nicht nur den Spaß, Obst und Gemüse selbst zu ernten, sie lernen auch gleich etwas über die Herkunft und entwickeln eine Wertschätzung für die Früchte.

Erlebniswelt Natur
Wenn die Eltern mit ihren Kindern ohnehin schon eine Obstpflück-Aktion geplant haben, kann diese doch gleich zu einer Fahrradtour oder einem Tagesausflug mit Wanderung am Wochenende ausgedehnt werden. Die Standorte der Obstbäume sind dank sorgfältiger Recherche ja bekannt, jetzt gilt es noch, diese in der Natur zu finden. „Geocaching“ oder „GPS-Schnitzeljagd“ hat schon viele in ihren Bann gezogen. Hier geht es darum, mittels GPS-Daten einen „Schatz“ zu finden. Wie wäre es mit einem saftigen goldgelben Apfel als Schatz? Ganz nach dem Vorbild des „Geocaching“, können die Eltern die Pflückaktion in eine Schatzsuche verwandeln, indem sie verschiedene Obstbäume in der Umgebung auf einer Landkarte einzeichnen und sich dann gemeinsam mit ihren Kindern an einem sonnigen Herbsttag auf die Suche machen. Dafür benötigt man nicht unbedingt ein GPS-Gerät. Wer weiß, vielleicht winkt ja auch die Aussicht auf einen leckeren Obstkuchen, wenn alle eingezeichneten Bäume gefunden wurden!

Couchpotatoes aufgepasst!
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, verleitet die frühe Dunkelheit zur Gemütlichkeit. Die Sitzzeiten vor dem Fernseher oder der Spielekonsole einiger Kinder erhöhen sich so ebenfalls. Hier gilt jedoch: Weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum bewegten Spielen)! Hierfür hat peb sogenannte Mediennutzungsverträge zwischen Eltern und Kindern entwickelt. Mithilfe der „Verträge“ können Eltern und Kinder Regeln über die Nutzung von Bildschirmmedien und Einhaltung von Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren.
Die „Mediennutzungsverträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie hier:
http://www.pebonline.de/359.html


Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

peb ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein. Weitere Infos unter: www.pebonline.de und www.blogmitpeb.de

Foto: Jörg Brinckheger  / pixelio.de
http://www.pixelio.de

Das Wochenende ist nah!

Nur noch wenige Stunden trennen die Meisten von dem wohlverdienten Wochenende. Das Wetter ist toll und soll es zur Abwechslung tatsächlich auch bleiben. Trotz allem freuen sich viele – und das natürlich auch nicht zu unrecht- einfach mal die Füße hochzulegen. Am Wochenende dürfen die Kids vielleicht auch mal vor dem Fernseher frühstücken oder den Tag mit der Spielekonsole „verzocken“. Aber wie bei vielen Dingen gilt auch hier: weniger ist mehr! Laut Ergebnissen der KIM-Studie (2012) verbringen 22% der Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren ihre Zeit bereits täglich vor dem Computer oder der Konsole um zu spielen. Mit 36% bei den Mädchen und 40% bei den Jungen spielt das Fernsehen eine weitaus dominantere Rolle und zählt als drittbeliebteste Freizeitbeschäftigung. Dieser gehen 79% der Kinder fast jeden oder jeden Tag nach (Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest (Hrsg.) 2013, aktualisierte Ausgabe).

peb „Mediennutzungsverträge“ für Eltern und Kinder
Vor diesem Hintergrund hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. „Mediennutzungsverträge“ für Familien entwickelt. Mithilfe dieser „Verträge“ können Eltern und Kinder gemeinsam Regeln zur Nutzung von verschiedenen Bildschirmmedien aufstellen und Familien- und Bewegungszeiten zum Ausgleich vereinbaren. Die Verträge richten sich an Kinder im Alter von 3-12 Jahren.

  • Kinder im Alter von 3-6 Jahren erhalten einen „Medienplan“ (Bild), welcher mit Coupons beklebt werden kann.
  • Die Kinder von 7-9 und 10-12 Jahren erhalten einen „Vertrag“.

Medeinplan 3-6 Jährige

Schritt für Schritt zum bewussten Medienkonsum
Je nach Alter des Kindes, liegen dem Medienkonsum pro Tag andere Empfehlungen zu Grunde. Ganz allgemein kann ein Richtwert von 10 Minuten Medienkonsum pro Lebensjahr genannt werden. Wobei Kinder unter drei Jahren von diesen Empfehlungen ausgenommen sind. Bilder auf dem Smartphone oder dem PC anzuschauen ist durchaus möglich. Der schnelle Bildwechsel beim Fernseh gucken kann die Kleinen jedoch schnell überfordern. Geht man also von diesen Empfehlungen aus, sollte ein Kind im Alter von bis zu sieben Jahren nicht mehr als 60 Minuten pro Tag Bildschirmmedien nutzen. Ab einem Alter von 7 Jahren gilt ein Richtwert von 1 – 2 Stunden Medienkonsum pro Tag. Diese Empfehlung umfasst ausdrücklich alle Arten von Bildschirmmedien (inkl. Handy und Smartphone). Zudem sind diese Empfehlungen nicht als Mindestzeiten zu verstehen und wie bereits gesagt: weniger (Medienzeit) ist mehr (Zeit zum Spielen)!

Die „Verträge“ und weitere Informationen zum Sitzenden Lebensstil finden Sie übrigens unter:
http://www.pebonline.de/359.html

Allen ein erholsames Wochenende!

Ein schöner Start!

Zum Schulbeginn ein paar Tipps und Anregungen für Kinder und Eltern.

Berlin, September 2015 – die wohl schönsten sechs Wochen für Kinder sind vorbei. Für viele Schulanfänger beginnt nun eine neue und aufregende Zeit, aber auch für die älteren Kinder heißt es wieder: die Schule fängt an!
Nun folgt die Familie, im Gegensatz zu der Ferienzeit, wieder einem anderen Rhythmus. Frühes Aufstehen, langes Sitzen am selben Ort und die eine oder andere Hausaufgabe kommt nun auch wieder auf die Kinder zu. Damit der Schulbeginn nicht zur Zerreißprobe für Eltern und Kinder wird, hier ein paar Tipps und Anregungen für einen guten Schulalltag.

Wir GEHEN in die Schule!
In den Ferien ist meist ein bewegter Alltag die Regel. Eltern verbringen wenn möglich, die Zeit mit ihren Kindern lieber draußen an der frischen Luft. Auf dem Spielplatz können sich die Kinder ordentlich auspowern und ihre Freizeit so richtig genießen. Viele Wege werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Warum also mit dem Schulstart die Bewegung stoppen? Da Kinder nun einen Großteil ihrer Zeit im Sitzen verbringen, wäre es gut, die Rahmenbedingungen so bewegt wie möglich zu gestalten. Bereits den morgendlichen Schulweg legen aber die meisten Kinder im Sitzen zurück. Viele Eltern fahren ihre Kinder lieber zur Schule, statt sie alleine gehen zu lassen, „Dabei sind es genau diese Erfahrungen, die den Kindern dabei helfen, selbstbewusster durch den Alltag zu gehen.“ so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Die Kleinen sollten jedoch, bevor sie den Weg alleine gehen, die Strecke ein paar Mal gemeinsam mit ihren Eltern ablaufen, sich die Umgebung erschließen und vielleicht die eine oder andere Abkürzung finden. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen Reflektoren, die sichtbar an Schulranzen und Anorak befestigt werden. Gehen die Nachbarskinder zur selben Zeit in die Schule, können mehrere Kinder zusammenlaufen und abwechselnd von einem Elternteil begleitet werden.

Bewegte Pause!
Nachdem der Weg in die Schule bewegt gestaltet wurde, gilt es nun auch die langen Sitzzeiten während der Schule abwechslungsreich zu gestalten. Innerhalb der Unterrichtsstunde kann der Lehrer für Bewegung sorgen, während der Pause können die Kinder das auch alleine. Kinder sind ohnehin sehr kreativ, wenn es darum geht, sich eine bewegte Umwelt zu schaffen. Fangen spielen, toben oder einfach ein bisschen über den Hof spazieren, dafür brauchen die Kinder nichts weiter. Der Bewegungsdrang kann aber auch zusätzlich noch unterstützt werden und je nach Umfang der Pause, können mit verschiedenen Utensilien Vorbereitungen getroffen werden: Zeigen sie ihrem Kind doch mal im Hof, wie man „Himmel und Hölle“ spielt und was sie dazu auf den Boden zeichnen müssen. Einmal in der Pause auf dem Schulhof aufgemalt, können die Kinder in der nächsten kleinen Pause eine kurze Hüpfpartie einlegen. Auch ein Springseil oder Bälle zum Jonglieren lassen sich gut in der Schultasche verstauen und sind in der Pause ruckzuck zum Spielen zu verwenden.

Sitzzeiten überprüfen!
Familien können mit dem Sitz-Check von peb überprüfen, welchem Sitz-Typ sie entsprechen und ihr Verhalten bei Bedarf anpassen: http://www.pebonline.de/?id=305

Balkonien statt Balearen!

Wie der Familienurlaub auch zu Hause für Groß und Klein zum Erlebnis wird.

Berlin, August 2015 – die Ferien sind in vollem Gange. Manche Familien zieht es in die Ferne, andere bleiben gerne auch mal zu Hause in den eigenen vier Wänden. Um der häuslichen Routine trotzdem zu entgehen, können Eltern mit ihren Kindern Neues ausprobieren und das gewohnte Umfeld mal so richtig auf den Kopf stellen. So wird dem Fernweh erst gar keine Chance gegeben. Der Besuch von Museen, Spielplätzen, Badeseen oder einfach eine Schnitzeljagd im Park oder im Wald, mit anschließendem Picknick sind einige von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Vordergrund sollten dabei immer Entspannung und Genuss stehen. Denn im Urlaub geht es doch darum, dass die ganze Familie Zeit füreinander und gemeinsam Spaß hat.

Spannt die Zelte!
Eltern können für die richtige Urlaubsstimmung sorgen, indem sie sich schon im Vorfeld mit ihren Kindern Gedanken machen, was die Familie gemeinsam in der freien Zeit unternehmen kann und wie jeder auf seine Kosten kommt. Damit die Kinder sich also nicht schon nach den ersten Ferientagen daheim langweilen, können Ausflüge geplant werden – die vielleicht auch mal länger als einen Tag dauern. Campen liegt beispielsweise ganz groß im Trend. Viele verschiedene Orte können in kurzer Zeit bereist werden, das Hotel ist jederzeit in der Tasche dabei. Dafür müssen Familien nicht einmal in die Ferne schweifen, wenn ein Zeltplatz oder sogar ein eigener Garten zur Verfügung stehen. Für größere Kinder ist es ein tolles Erlebnis im Garten zu zelten. Eine Fahrradtour zu einem Zeltplatz nicht weit von zu Hause, ist schon ein kleiner Aktivurlaub. Zusätzlich zu einer Kühlbox voll mit frischem und leckerem Proviant für ein paar Tage, sorgen andere Utensilien wie beispielsweise ein Volleyball oder ein Badminton-Set für gute Urlaubsunterhaltung. So kann die ganze Familie in der Natur durchatmen, relaxen und Spaß haben.

Spanisch oder mexikanisch?
Auch beim Essen kann Urlaubsstimmung erzeugt werden und das Beste daran: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um neue Dinge zu probieren. Spannend wird es für die Kinder, wenn jeder Tag unter einem anderen Motto steht. Der Montag beispielsweise kann mit einem traditionellen englischen Frühstück gestartet werden. Haferflocken in Milch oder Wasser gekocht, mit etwas Zimt und Erdbeeren serviert und fertig ist der „Porridge“. Am nächsten Tag dürfen sich die Kinder zum Mittag-oder Abendessen dann wieder auf ein neues Land freuen. Eine Paella, das Nationalgericht der spanischen Region Valencia, verwandelt den heimischen Esstisch mit ein wenig spanischer Hintergrundmusik und passender Dekoration ruckzuck zu einem mediterranen Restaurant. Ferienzeit ist eine Zeit der Neuentdeckungen: Das gilt auch für Lebensmittel, die sonst vielleicht nicht ihren festen Platz im Speiseplan haben. Welches Kind würde nicht neugierig werden, wenn es den Namen „Drachenfrucht“ hört und die dazugehörige pinke Schale sieht! Auch verschiedene Gewürze und Kräuter können den Kindern fremde Länder durch Geschmacksproben näher bringen: Asiatische Reisgerichte mit Curry, nordafrikanischer Couscous-Salat mit Minze oder mexikanische Tortilla mit Avocado. Also ran an exotische Gerichte, um den Gaumen auf eine Expedition in fremde Länder zu entführen.