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Schulzeit = Sitzzeit? Macht den peb-Sitzcheck!

Spätestens im September enden für viele Kinder und Jugendliche die Sommerferien und es heißt wieder „ab in die Schule!“. Die ersten Wochen des neuen Schuljahres sind geprägt von vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Eines haben jedoch fast alle Schüler gemeinsam, die in ein neues Schuljahr starten: Je älter sie werden und je höhere Klassen sie besuchen, desto höher wird auch der Anspruch an ihre schulischen Leistungen. Die Hausaufgaben sind auf einmal nicht mehr in einer halben Stunde erledigt. Daher gilt sowohl für Zuhause als auch für den Schulunterricht: Mit dem Ferienende dominieren sitzende Beschäftigungen wieder den Alltag.

Wo über die Ferien hinweg Raum für Spiel und Spaß war, muss nun einen Großteil des Tages wieder still gesessen und gelernt werden. Auch die Frei-zeit verbringen viele Kinder und Jugendliche zunehmend im Sitzen, ob beim Chillen mit Freunden oder bei der Nutzung von Bildschirmmedien. Studien zeigen, dass die meisten Jugendlichen etwa neun Stunden täglich im Sitzen verbringen, das sind rund 70 Prozent der wachen Zeit des Tages. Dieser Sitzende Lebensstil vieler Kinder und Jugendlicher kann schwerwiegende Fol-gen nach sich ziehen: Das Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch kann schon im Kindes- und Jugendalter zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes führen. Auch eine verringerte Knochendichte, eine niedrige körperliche und intellektuelle Leistungsfähigkeit sowie eine aggressive Verhaltensweise können mit einem Sitzenden Lebensstil einhergehen. Dem Sitzenden Lebens-stil und seinen Folgen kann aber bereits mit wenig Aufwand entgegengewirkt werden. Dazu gibt z.B. der Sitz-Check von peb praktische Anregungen und Empfehlungen.

Mit dem Sitz-Check hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) ein Tool entwickelt, das Familien für die Risiken des Sitzenden Lebensstils sensibilisiert und Ihnen wertvolle Tipps gibt, wie man mehr Bewegung in den Alltag bringen kann. Eltern und Kinder können damit ihr Wissen zum Sitzenden Lebensstil und ihre eigenen Sitzgewohnheiten hinterfragen. Nach fünf Minuten erhalten alle Interessierten eine Einschätzung ihres Sitz-Typs und entsprechende Empfehlungen für einen Alltag in Bewegung.

Hier geht´s zum Sitz-Check:  http://www.pebonline.de/projekte/sitzender-lebensstil/sitz-check/

 

 

Was kommt in die Schultüte?

Am ersten Schultag dürfen Erstklässler sie endlich bis tief unten ausräumen: die Schultüte. Doch wie gelingt Eltern die richtige Mischung aus Süßigkeiten und praktischen Dingen?

Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder die Zeit des Sitzens. Für einen bewegten Schulstart sind deshalb Geschenke, die Kinder zumindest in den Pausen zum Toben und Spielen animieren, zu empfehlen. Das können beispielsweise ein Springseil, Gummitwist oder Straßenmalkreide sein, mit der Kinder Hüpfkästchen aufmalen können. Auch eine schöne Brotbox oder eine Trinkflasche kommen bei den Kindern gut an und sind Geschenke von Dauer.

Mit der Einschulung beginnt für Kinder eine aufregende Zeit. Schön sind deshalb auch Überraschungen, bei denen die ganze Familie zusammenkommt. Das gibt Kindern für den neuen, aufregenden Lebensabschnitt Sicherheit. In die Schultüte passen deshalb Gutscheine für eine gemeinsame Fahrradtour, Zoo- oder Schwimmbadbesuch. Praktisch, um sich an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen, sind auch ein erster eigener Wecker oder eine Uhr.

Ganz zuckerfrei muss die Schultüte aber nicht bleiben: Kleine Naschereine gehören dazu und füllen gut den Boden. Schließlich soll die Schultüte ja den ersten Schultag versüßen!

(aus unserem dpa-Interview)