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peb-Adventskalender: 2. Dezember

Kinderpunsch leicht gemacht

Gerade jetzt, wo es wieder richtig kalt ist, wärmt ein Punsch die Hände nach einem Spaziergang ganz schnell. Einfach eine Stange Zimt, 4 Nelken, Sternanis, die Schale einer halben Zitrone oder Orange und Honig oder Zucker zum süßen in ¼ Liter Wasser geben und aufkochen lassen. Nach zehn Minuten noch 1 Flasche Apfelsaft und Traubensaft (gerne nach Geschmack austauschen) dazugeben. Orangen- und Zitronenscheiben geben dem Punsch noch den letzten Pfiff!

Cool bleiben!

Wasser eignet sich bei den warmen Temperaturen nicht nur zur Abkühlung.

Berlin, Juli 2015 –der Sommer ist endlich da, auch wenn der Start etwas holprig war. Diese schöne Zeit gilt es ordentlich auszunutzen, das tolle Wetter lockt auch den letzten Stubenhocker raus. Mit den Temperaturen steigt jedoch auch der Flüssigkeitsbedarf. Allgemein richtet sich dieser Bedarf nach dem Alter. Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigen Kinder bis zu 10 Jahren etwa einen Liter Flüssigkeit pro Tag. Mehr sogar, wenn die Kinder bei diesen Temperaturen körperlich aktiv sind. Wasser ist da ein prima Durstlöscher und füllt schnell die Reserven im Körper wieder auf, trifft aber nicht immer jeden Geschmack. Coole Sommerdrinks können hier für eine willkommene Abwechslung sorgen.

Heiße Tipps für kalte Getränke
Eine tolle Ergänzung zu gekauften Erfrischungsgetränken sind zum Beispiel selbstgemachte Fruchtsaftschorlen. Die schmecken den meisten Kindern und löschen den Durst. Was das Mischungsverhältnis angeht, hat jeder seine eigenen Vorlieben. Statt wie gewohnt den Saft mit Mineralwasser zu mischen, ruhig mal was Neues ausprobieren. Beispielsweise kann der Fruchtsaft auch erst in eine Eiswürfelform gefüllt und gefroren werden. Je nach Geschmack können die Kinder dann mehrere Eiswürfel im Mineralwasser versenken. Langsam verfärbt sich dieses und wird immer süßer. Ein noch schönerer Effekt wird erzielt, wenn verschiedene Säfte verwendet und zeitversetzt in die Eiswürfelform gefüllt werden, um so mehrere Schichten zu erhalten. Besonders Kreative geben noch ein paar frische Beeren – ob Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren – in die Eiswürfelformen. So erhält man eine kleine „Bowle“ und darüber hinaus noch einen leckeren Vitamin-Drink. Frische Beeren sind reich an Mineralstoffen, wie z.B. Magnesium und je nach Sorte enthalten sie auch viel Vitamin C. Sehr erfrischend sind auch kühle Milchshakes oder Buttermilch.

Das Auge trinkt mit
Regelmäßiges und ausreichendes Trinken kommt insbesondere im Sommer oft zu kurz. Genügend Getränke sollten also stets zur Verfügung stehen und für alle zugänglich sein. Mit ein paar einfachen Tricks kann man die Getränke noch appetitlicher präsentieren:
Es wirkt umso reizvoller, wenn statt oder zusätzlich zum Saft noch ein bisschen mehr Farbe im Spiel ist. Dafür wird lediglich eine Karaffe mit Wasser aufgestellt. Der Clou an der Sache: in einer Karaffe finden auch noch andere Zutaten wie z.B. frische Zitronen- und Orangenscheiben, leckere Erdbeeren oder Minzblätter Platz. So erhält das Wasser nicht nur eine frische Geschmacksnote, sondern sieht auch noch lecker aus und bleibt dank der vorbereiteten Eiswürfel schön kühl.

Getränke to go
Auch unterwegs sollten Familien auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten. Gerade im Sommer ist es empfehlenswert immer etwas zum Trinken dabei haben. Dank Thermohüllen bleiben die Getränke auch über einen längeren Zeitraum kühl.

Mehr Informationen zu ausreichendem Trinken und einem ausgewogenen Lebensstil gibt es unter: http://www.pebonline.de/uploads/tx_ernaehrungundbewegung/Elterninfo_2014.pdf.

Foto: Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

peb-Adventskalender: 13.+14. Dezember

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

13. Dezember: Täglich raus – auch im Winter

Auch bei Regen, Nebel oder Schnee sollten Familien sich nicht Zuhause im Warmen verschanzen. Kindern und auch ihren Eltern tut es gut, sich mindestens eine Stunde pro Tag an der frischen und jetzt kalten Luft zu bewegen. Ein ausgedehnter Winterspaziergang, das gemeinsame Sammeln von Tannenzapfen, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder der Bau eines Schneemanns heben nicht nur die Laune, sondern stärken auch die Abwehrkräfte.

14.Dezember: Das Rezept gegen kalte Hände

Nach einem Abenteuer im Freien ist es gerade Kindern meist kalt und klamm. Wer freut sich da nicht auf einen warmen Tee oder noch besser einen selbstgemachten Kinderpunsch! Und so einfach geht´s:
Apfelsaft, Tee und den Saft von Zitrone und Orange vermischen und erhitzen. Zimt und Nelken hinzufügen, kurz aufkochen lassen und mit Honig nach Belieben süßen. Vor dem Servieren die Nelken entfernen.
Kinderpunsch Zutaten: ½ Liter Apfelsaft, ¼ Liter Tee (Früchtetee), eine Orange, eine Zitrone, 1 TL Zimt, 4 Gewürznelken, 2 EL Honig

Trinken, Trinken, Trinken

Im Sommer merkt man es am meisten: Wer nicht genug trinkt, bekommt Durst. Genug trinken ist wichtig für den Körper. Ohne Essen könnten wir drei bis vier Wochen überleben, aber ohne Wasser nur wenige Tage. Wassers wird als Baustoff aller Körperzellen und als Lösungsmittel für Stoffwechselabläufe benötigt und es regelt durch das Schwitzen die Körpertemperatur. Daher ist es wichtig den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen. Doch wer mit dem Trinken wartet, bis er Durst hat, trinkt schon zu spät. Kommt das Durstempfinden, ist der Flüssigkeitsverlust des Körpers bereits so hoch, dass sich erste Leistungsminderungen zeigen. Es kann zu Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Daher ist es wichtig zwischendurch immer wieder zu trinken. Laut Untersuchungen lernen Schüler konzentrierter, wenn sie während des Unterrichts trinken dürfen und oft erreichen sie nur dann ihren Tagesbedarf.

Zum Trinken im Unterricht hat die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser auf http://www.trinken-im-unterricht.de/ nützliche Tipps zusammengestellt.

Wie viel Kinder trinken sollten, hängt dessen Alter und Aktivität ab. Als grobe Richtlinie gilt bei einem Kind unter einem Jahr ein Flüssigkeitsbedarf von 400 ml, Kinder zwischen einem und vier Jahren benötigen etwa 820 ml Flüssigkeit und bis Zehnjährige benötigen etwa einen Liter. Diese Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. bieten einen Anhaltspunkt, die tatsächlich benötigte Menge ist jedoch individuell verschieden. Vor allem bei Kindern, die viel Toben und Turnen kann der Mindestbedarf noch darüber liegen.

Tipps, um ausreichend zu trinken

  • Trink- oder Mineralwasser immer in leicht erreichbarer Nähe aufstellen.
  • Vor und zu allen Mahlzeiten trinken.
  • Kindern in Kita oder Schule immer Getränke mitgeben.
  • Unterwegs, bei längeren Autofahrten, beim Spaziergang, bei längeren Ausflügen oder auf den Spielplatz immer Getränke mitnehmen.
  • Damit Kinder viel trinken, sollte immer Vorrat an Getränken im Haus sein, mit dem sich auch kleinere Kinder selbst bedienen können.
  • Für Abwechslung sorgen Saftschorlen, Früchte- oder Kräutertees. Oder man peppt Wasser mit etwas frisch gepresstem Zitronen-, Limetten- oder Orangensaft auf.
  • Damit Kinder viel trinken, muss auch die Optik stimmen. Ein buntes Glas, farbige Strohhalme oder hübsche Thermosflaschen für unterwegs machen mehr Lust aufs Trinken.
  • Über den Tag verteilt immer wieder kleinere Mengen trinken. Untersuchungen haben ergeben, dass so die Flüssigkeitsspeicher besser aufgefüllt werden, als wenn man selten große Mengen trinkt.
  • Kleinkinder haben noch ein weniger starkes Durstempfinden. Bei ihnen sollte daher noch stärker darauf geachtet werden, dass sie regelmäßig trinken.
  • Beim Spielen und Toben an heißen Tagen kann sich der Flüssigkeitsbedarf schnell verdoppeln. Auch dann an ausreichendes Trinken denken.

Wasser marsch!

Bei sommerlichen Temperaturen bietet Wasser eine willkommene Abkühlung – von außen wie von innen!

Berlin, August 2014 – Wasser strahlt auf Kinder eine faszinierende Wirkung aus. Ob es darum geht Steinchen ins Wasser plumpsen zu lassen, eine Kleckerburg zu bauen oder im Wasser zu spielen, Kinder sind meist nur schwer vom kühlen Nass wegzubekommen. Gerade die Sommermonate bieten Gelegenheit ein Planschbecken im Garten aufzustellen oder einen Ausflug ins Schwimmbad zu unternehmen. Doch nicht nur der Spaß mit Wasser steht im Sommer im Vordergrund, auch das Trinken ist in der warmen Jahreszeit noch wichtiger als sonst.

Je früher ein Kind mit Wasser vertraut gemacht wird, desto besser. Wassergewöhnungskurse werden von den meisten Schwimmbädern für Kinder ab einem Alter von 3-4 Monaten angeboten. Durch Spiele im und mit dem Wasser gewöhnen sich die Kinder an die Bewegung im Wasser und zeigen später weniger Scheu, wenn es an das richtige Schwimmenlernen geht. Je nach Entwicklung kann ab 5 Jahren der erste Schwimmkurs besucht werden. Darin lernen die Kinder die richtige Schwimmtechnik und auch die ersten Tauchversuche können hier unternommen werden. Denn wenn ein Kind auch mit dem Tauchen vertraut ist, gerät es nicht so leicht in Panik, wenn es aus Versehen mal mit dem Kopf untertaucht. Schwimmen lernen beugt nicht nur der Gefahr des Ertrinkens vor, sondern das Kind bekommt vor allem auch Selbstvertrauen und Selbstsicherheit! Dennoch sollten Sie auch nach einem Schwimmkurs die Kinder noch im Auge behalten – richtige Sicherheit im Wasser erhalten sie erst durch regelmäßiges Üben.

Spaß mit dem nassen Element

Auch Zuhause bieten sich viele schöne Möglichkeiten, Kinder an das Element Wasser zu gewöhnen. Beim Spielen im Garten können Sie beispielsweise eine Wanne mit Wasser aufstellen und verschiedene Gegenstände, wie ein Stück Holz, ein Blatt Papier oder einen Stein bereitlegen. Lassen Sie nun jedes Kind schätzen ob der Gegenstand untergeht oder schwimmt, legen diesen dann auf die Oberfläche und überprüfen die Einschätzungen.

Im Sommer noch mehr ans Trinken denken

Beim Planschen im und mit dem Wasser sollte auch das Trinken bedacht werden. Liegt die empfohlene Trinkmenge für Kinder je nach Alter zwischen 400 ml und einem Liter pro Tag, kann sich der Bedarf bei Spielen und Toben an heißen Tagen verdoppeln. Besonders gekühlte Getränke sind an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung. Daher sollten Eltern besonders an warmen Tagen stets Getränke dabei haben, um die Kinder zwischendurch immer wieder trinken zu lassen. Auch wenn sie keinen Durst haben, sollten vor allem Kinder regelmäßig trinken, denn Flüssigkeitsverluste führen schon vor dem Durstempfinden zu Konzentrations- und Leistungsverminderung.

Tipps:

  • Wie viel Kinder trinken sollten, hängt vom Alter ab. Als grobe Richtlinie gilt bei einem Kind unter einem Jahr ein Flüssigkeitsbedarf von 400 ml, bis vier Jahren gut 800 ml, bis Zehnjährige benötigen etwa einen Liter. Bei viel Bewegung, sollte es entsprechend mehr sein.
  • Ein Schwimmkurs kann ab einem Alter von fünf Jahren besucht werden. Zu dem Zeitpunkt sind Körperbeherrschung und Motorik genügend vorhanden. Als Richtschnur gilt, wenn ein Kind ohne Stützräder sicher Fahrrad fahren kann, sind die Fertigkeiten genug ausgereift, um die Koordination der Bewegungsabläufe beim Schwimmen zu erlernen.
  • Spielidee für den nächsten heißen Tag im Garten: Nasse Post
    Alle Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Das Kind ganz vorne erhält eine mit Wasser gefüllte Schüssel und muss diese kopfüber nach hinten weiterreichen. Alle Mitspieler sollten Badezeug tragen!

Alltagsrituale und feste Regeln für einen gesunden Lebensstil

Konfliktvermeidung statt Erziehung – so sieht der Alltag in vielen jungen Familien aus. Um Konflikten mit ihren Kindern aus dem Weg zu gehen, machen Eltern ihren Kindern wenige Vorgaben und setzen kaum Grenzen. Der Familienalltag ist immer weniger durch Rituale und feste Essenzeiten geprägt, stattdessen versuchen Eltern oft, die Kinder mit Medienkonsum und Lebensmitteln außerhalb der Mahlzeiten zu beruhigen. Dabei sind die grundsätzlichen Informationen zum gesunden Lebensstil den meisten Eltern bekannt. Die Umsetzung im Alltag jedoch fällt oft schwer. 

„Ich musste als Kind immer essen, was auf den Tisch kam. Meinen Kindern will ich mehr bieten und versuchen, alles zu ermöglichen, was sie gerne möchten“, so eine Mutter im Rahmen einer Befragung für peb. Mit dieser Ansicht steht die Mutter nicht alleine da. Besonders jungen Eltern fällt es schwer, dem Anspruchsdenken ihrer Kinder etwas entgegenzusetzen und feste Regeln aufzustellen und beizubehalten, so die Ergebnisse der peb-Studie „Junge Eltern“ zum Ernährungs- und Bewegungsverhalten in jungen Familien.

Entrhythmisierung des Alltags – gesunder Lebensstil braucht Regeln

Die Befragung der 330 Eltern mit Kindern im Alter von bis zu drei Jahren zeigt vor allem eines deutlich: Der Alltag von jungen Familien ist immer weniger durch Regeln, Rituale und feste Essenszeiten geprägt. Eltern machen ihren Kindern nur wenige Vorgaben und setzen selten konsequent Grenzen. Somit wird das Essen oft zur Verhandlungssache, bei der zwischen Eltern und Kindern ausgehandelt wird, was, wann, wie oft und wie viel gegessen wird. In der Folge können Probleme auftreten, Maß zu halten und Einschränkungen zu akzeptieren. Elternaussagen wie „Es ist viel zu schwierig, streng zu sein, wenn er mich mit seinen süßen Augen anguckt“ verdeutlichen, wie schwer es fällt, feste Regeln aufzustellen und beizubehalten. Dabei hat sich erwiesen, dass Alltagsroutinen die Grundlage für eine erfolgreiche Gesundheitsbildung im Familienalltag darstellen. 

Permanente Konfliktvermeidung

Viele Eltern versuchen Konflikten aus dem Weg zu gehen, indem sie mit Medienkonsum und Lebensmitteln außerhalb der Mahlzeiten versuchen, ihre Kinder zu beruhigen. Auch zeigt die Befragung, dass es jungen Eltern schwerfällt, dass ihr Kind kurzzeitig unzufrieden ist. Zum Teil werden Kinder bei jeder kleinsten Unlustäußerung (Hunger, Langeweile o. ä.) durch Essen, Trinken oder den Fernseher „ruhig gestellt“. Dies ist vor allem auf den hohen Anspruch der Eltern zurückzuführen, ihr Kind solle immer glücklich und zufrieden sein.
Hinzu kommt, dass sich Eltern eher Sorgen machen, ihr Kind könne zu wenig statt zu viel essen. Mit 63 Prozent stimmen in der peb-Befragung weit über die Hälfte der Eltern der Aussage zu, trotz einigermaßen fest geplanter Mahlzeiten ihrem Kind auch zwischen den Mahlzeiten etwas zu essen zu geben, wenn es danach verlangt. Wenn Kinder jedoch ständig kleine Häppchen in Form von Keksen, Brötchen oder Obststückchen erhalten und Essen permanent zur Verfügung steht, können Kinder nicht lernen, Wartezeiten zwischen den festen Mahlzeiten zu überbrücken. Im extremen Fall entwickeln sie kaum noch ein wirkliches Hungergefühl.

Bewegung braucht Freiräume – physisch und psychisch

Bewegung im Kindesalter ist elementar. Nicht nur für die motorische Leistungsfähigkeit, die körperliche und seelische Gesundheit, sondern auch für frühkindliche Bildungsprozesse – Bewegung gehört zu einem gesunden Lebensstil untrennbar dazu. Dies impliziert jedoch auch Loslassen und Fortbewegung, also eine Lockerung der Bindung, die oftmals von Eltern unbewusst abgelehnt bzw. sogar gefürchtet wird. Ein Kind, das sich frei bewegt, wird schneller eigenständig, was viele Eltern (zumeist unbewusst) verhindern, da die symbiotische Verbindung zum Kind gefährdet scheint. Zudem ist Bewegung im Sinne von eigenständiger Fortbewegung oft angstbesetzt, und Eltern malen sich aus, was schlimmstenfalls passieren könnte. In der Folge werden die Kinder von Beginn an häufig zu viel getragen und überversorgt und können damit zu wenig dem eigenen Bewegungsdrang folgen. Dies zeigt, dass Bewegungsförderung in den ersten Lebensjahren vor allen Dingen darin bestehen sollte, Räume zu schaffen, in denen sich Kinder sicher bewegen und ihrer Entdeckungsfreude nachgehen können. In der peb-Umfrage bestätigt eine Mutter: „Früher musste ich immer wissen, was mein Kind tut, habe es keine Sekunde aus den Augen gelassen, habe es ständig beschäftigt. Mein Mann sagte immer wieder: Lass das Kind doch einfach mal spielen und eigene Impulse entwickeln. Es hat lange gedauert bis ich das verstanden habe.“

Fazit

Geregelte Tagesabläufe und Routinen stellen sich nicht nur als positiv für das seelische Wohlbefinden von Kindern heraus sondern bilden auch die Grundlage für eine erfolgreiche Gesundheitsbildung im Familienalltag und reduzieren das Risiko für kindliches Übergewicht. Regelmäßig gemeinsam in der Familie verbrachte Zeit wirkt sich vor allem bei Kindern günstig auf eine gesundheitsfördernde Entwicklung aus und schafft auch für die Erwachsenen einen positiven Familienalltag.

Das Rezept gegen kalte Hände

Nach einem Abenteuer im Freien ist es gerade Kindern meist kalt und klamm. Wer freut sich da nicht auf einen warmen Tee oder noch besser einen selbstgemachten Kinderpunsch! Aber ist das nicht total umständlich?

Quatsch, so einfach geht´s:

Kinderpunsch

Kinderpunsch gegen kalte Hände

Zutaten:
½ Liter Apfelsaft
¼ Liter Tee (Früchtetee)
eine Orange
eine Zitrone
1 TL Zimt
4  Gewürznelken
2 EL Honig

Apfelsaft, Tee und den Saft von Zitrone und Orange vermischen und erhitzen. Zimt und Nelken hinzufügen, kurz aufkochen lassen und mit Honig nach Belieben süßen. Vor dem Servieren die Nelken entfernen.