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Locker vom Hocker: Bitte aufstehen!

Langandauerndes Sitzen ist ein eigenständiger Risikofaktor für die Gesundheit. Mit dem Bewegungsspiel „Familienaufstand! Alles zählt nur Sitzen nicht“ hat die Plattform Ernährung und Bewegung in Kooperation mit der Universität Bielefeld ein Spiel entwickelt, das Familien für die langen Sitzzeiten im Alltag sensibilisiert und motiviert, mehr aufzustehen und sich mehr zu bewegen.

Am Arbeitsplatz, im Verkehr und in der Freizeit findet man sich oft in einer sitzenden Position wieder. Sei es im Auto, in der Schule, im Restaurant, vor dem Fernseher oder am Schreibtisch – überall wird gesessen. Der technische Fortschritt und die Veränderungen in den ökonomischen Lebensbedingungen haben unseren Alltag sicherlich erleichtert. Gleichzeitig führen sie aber zu Bewegungsarmut und verlocken zu ständiger Bequemlichkeit und haben dazu geführt, dass der Alltag vieler Menschen in weiten Teilen sitzend verbracht wird. Dies gilt nicht nur für den beruflichen Kontext, sondern auch für die Art und Weise, wie die Freizeit gestaltet wird oder wie alltägliche Wege zurückgelegt werden.

Mehrere Studien belegen, dass langandauerndes Sitzen ohne Unterbrechung ein eigenständiger Risikofaktor für die Gesundheit ist – unabhängig vom Ausmaß körperlicher Aktivität. Zugespitzt bedeutet das: Wer sich zwei Mal pro Woche beim Fußball auspowert, macht trotzdem nicht zehn Stunden Dauersitzen am Tag ungeschehen. Selbstverständlich ist Sport wichtig für die Gesundheit – aber die Risiken eines sitzenden Lebensstils kann Sport alleine nicht ausgleichen.

Bereits im Kindes- und Jugendalter sind Zusammenhänge zwischen einem sitzenden Lebensstil und der Gesundheit zu beobachten. Langfristig ist ein sitzender Lebensstil neben weiteren Faktoren wie Fehlernährung, fehlende sportliche Aktivität oder Schlafmangel ein gesundheitlicher Risikofaktor für Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wird langes Sitzen regelmäßig unterbrochen oder reduziert, sinkt das Risiko für Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen. Darüber hinaus verbessern sich die körperliche Fitness sowie die schulische und motorische Leistungsfähigkeit. Außerdem sind Kinder emotional und sozial ausgeglichener und stärken ihre Knochengesundheit.

Entscheidend ist also, während des gesamten Tages immer wieder aufzustehen und langandauerndes Sitzen häufig zu unterbrechen. Mit sehr geringem Aufwand lässt sich so effektiv die Gesundheit fördern. Um Kinder frühzeitig für einen aktiven Lebensstil zu begeistern hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. gemeinsam mit der Universität Bielefeld das Spiel „Familienaufstand! Alles zählt nur Sitzen nicht!“ entwickelt, das Familien zum Aufstehen bewegt.

Das Spiel steht kostenfrei zum Download auf http://www.familienaufstand.de

peb-Adventskalender: 22.Dezember

Bewegte Vorbilder – auch zur Weihnachtszeit
Bewegung soll auch in der Adventszeit Spaß machen und vor allem eines sein: Familiensache. Bewegen sich Mama und Papa viel, eifern Kinder diesem Vorbild nach. Um mehr Bewegung in den Advent zu bringen, sind nicht unbedingt teure Sportgeräte oder ein Skiurlaub nötig. Schon kleine Veränderungen im Alltag setzen wichtige Impulse: Statt dem Fahrstuhl die Treppe nehmen oder eine Station früher aus dem Bus aussteigen. Erleben Kinder dies als selbstverständlichen Teil des Alltags, können sie gar nicht anders, als ihren Vorbildern nachzueifern.

peb-Adventskalender: 16. Dezember

peb-Mediennutzungsverträge für Familien
Viele schöne Filme locken jetzt die Familie vor den Fernseher. Bevor jedoch der ganze Tag nur vor dem TV verbracht wird, kann ein „Vertrag“ zwischen Kindern und Eltern für eine klare Regelung bei der Nutzung von Bildschirmmedien sorgen. So haben Eltern einen besseren Überblick und Kinder fühlen sich nicht bevormundet. Zudem werden die Eltern hier auch in die Pflicht genommen, denn es werden gemeinsame Familien- und Bewegungszeiten vereinbart. Es spricht also nichts gegen einen Weihnachtsfilm, am nächsten Tag gehen dank der Vereinbarung ja alle zum Schlittschuhlaufen. Der Bewegungs- und Mediennutzungsplan für 3-6 jährige Kinder sowie „Verträge“ für Kinder im Alter von 7-9 und 10-12 Jahren stehen unter http://www.pebonline.de/359.html kostenlos zum Download bereit.

Gemüse zum Mittagessen? Sehr gerne!

Eine ausgewogene Ernährung soll vor allem Freude machen und Genuss bereiten. Was aber, wenn die Kleinen so gar nicht probieren möchten, was die Eltern ihnen da präsentieren? Zwang und Selbstkasteiung sind hier fehl am Platze. Dazu ein interessanter Artikel mit Tipps und Anregungen, den Die Welt dazu veröffentlicht hat:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article145354916/So-bekommt-man-sein-Kind-dazu-Gemuese-zu-essen.html

Viel Freude beim Lesen und noch mehr Spaß beim Ausprobieren!

 

Tag der gesunden Ernährung am 07.März 2015

Tipps und Tricks wie Kinder praktisch an eine ausgewogene Ernäh-rung herangeführt werden können
Berlin, März 2015 –am 7. März jährt sich zum 18. Mal der Tag der gesunden Ernährung. Sich ausgewogen zu ernähren, sollte Freude machen und Genuss bereiten – Zwang und Selbstkasteiung sind hier fehl am Platze. Erwachsene – und auch die meisten Kinder – wissen über eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr gut Bescheid. Besserwisser sind aber nicht gleichzeitig Besse-resser! Die Herausforderung liegt darin, Kindern zu vermitteln, wie sie sich aus-gewogen und vielfältig ernähren können, ohne sie unter Druck zu setzen oder gar Verbote auszusprechen. Um Abwehrhaltungen zu vermeiden, kann mit Genuss Neues kennengelernt und Bewährtes durch kleine Veränderungen wie-der schmackhaft gemacht werden. Kinder lernen Essen und Genießen vor allem im familiären Umfeld, denn gegessen wird meistens zu Hause. Zudem prägt das Angebot auf dem Familienesstisch die Nachfrage. Je vielfältiger also die Auswahl der Lebensmittel desto besser die Chance, dass Familien ausgewogen essen und trinken.

Vorbildlich mit allen Sinnen
Kinder imitieren ihre Eltern von Anfang an. Dieses Verhalten kann sinnvoll ge-nutzt werden, um im Alltag eine ausgewogene und vielseitige Ernährung zu vermitteln. Denn greifen die Eltern gerne und regelmäßig zu Obst, Gemüse und dem Wasserglas, machen die Kleinen das auch. Aber nicht nur das Verhalten der Eltern, sondern auch das häusliche Angebot nimmt Einfluss auf die Kinder. Eine Schale Obst und Gemüse an einem angestammten Platz, eine Karaffe Wasser leicht zugänglich und schon wird regelmäßiger gegessen und getrunken. Werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen, bereitet das Probieren umso mehr Freude!

Hören
Jeder kennt das Geräusch und die Freude, das ein knackiger Apfel oder eine Karotte beim Abbeißen verursacht. Andere Lebensmittel wie beispielsweise die Wassermelone, verraten durch ihren hohlen Klang beim Draufklopfen, ob sie reif sind.

Sehen
Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist grün! Welche Obst- und Gemüsesorten könnten damit wohl alles gemeint sein? Eltern können mit ihren Kin-dern eine kleine Raterunde zu Hause veranstalten und gleichzeitig überprüfen, was denn noch alles fürs Abendbrot da ist. Nicht jedes Obst und Gemüse sieht gleich aus, nur weil es den gleichen Namen hat: Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel und nicht jeder Apfel gleicht dem anderen.

Schmecken
Schmeckt eine gekochte Karotte genauso wie eine rohe? Am besten probieren, so können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern herausfinden, ob statt einer warmen Gemüsesuppe ein Rohkostsalat vielleicht besser ankommt. Auch farblich vermeintlich unterschiedliche Lebensmittel, wie beispielsweise ein braunes und ein weißes Ei besitzen zwar eine andere Schale, schmecken aber gleich.

Riechen
Neben dem Aussehen und dem Geschmack spielt aber auch der Geruch eine wichtige Rolle. Also hoch die Deckel, so dass die Kinder mal riechen dürfen. Frische Kräuter beispielsweise sehen mit ihrem satten Grün nicht nur schön aus, sie riechen auch besonders gut!

Fühlen
Wer errät nur anhand des Fühlens, ob er da eine Tomate oder einen Kohlrabi in der Hand hat? Nicht nur die Sorten können so ertastet und kennengelernt werden, bei einigen lässt sich so auch der Reifegrad feststellen.

peb-Adventskalender: 22.Dezember

Foto: l-vista / pixelio.de

Verschwendung in der Küche

Jeder kennt das Problem mit dem übriggebliebenen Festbraten, der eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen ist. Was also tun um die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen? Viel bedeutender als die Resteverwertung ist die Vorbereitung. Ein wichtiger Grundsatz ist es, das Essen nicht nach Fülle sondern nach Qualität zu gestalten, denn weniger und besser ist oft mehr als ein Zuviel. Weiterhin spielt auch die Planung des Speiseplans eine große Rolle. Bei der Planung bieten die Portions- und Mengenangaben der Rezepte eine gute Orientierung. Für den gezielten Einkauf legt man sich dann am besten eine Einkaufsliste an. Wenn trotzdem was übrig bleibt können Speisen auch eingefroren werden. Alternativ eignen sich die Reste oft noch ausgezeichnet zur Zubereitung neuer Speisen.

peb-Adventskalender: 19.Dezember

Foto: l-vista / pixelio.de

Bewegte Vorbilder – auch zur Weihnachtszeit

Bewegung soll auch in der Adventszeit Spaß machen und vor allem eines sein: Familiensache. Bewegen sich Mama und Papa viel, eifern Kinder diesem Vorbild nach. Um mehr Bewegung in den Advent zu bringen, sind nicht unbedingt teure Sportgeräte oder ein Skiurlaub nötig. Schon kleine Veränderungen im Alltag setzen wichtige Impulse: Statt dem Fahrstuhl die Treppe nehmen oder eine Station früher aus dem Bus aussteigen. Erleben Kinder dies als selbstverständlichen Teil des Alltags, können sie gar nicht anders, als ihren Vorbildern nachzueifern.

Bitte aufstehen! Wie man dem Sitzenden Lebensstil von Kindern und ihren Familien frühzeitig entgegenwirken kann.

Spätestens im September wird vielen Kindern mit ihrer Einschulung neben Lesen und Schreiben vor allem eines beigebracht: Still sitzen. Mit dem Schulbeginn startet eine „Sitzkarriere“, die im erwachsenen Alter ihren Höhepunkt erreicht: Vom Auto an den Schreibtisch und abends auf das Sofa – viele Familien verbringen einen Großteil ihres Tages sitzend. Ist der Alltag von Erwachsenen von online-shopping, Autowaschanlage oder TV-Fernbedienung geprägt, sieht es bei den Kindern oft nicht wesentlich anders aus: Ein Grundschulkind in Deutschland verharrt durchschnittlich neun Stunden pro Tag in Sitzposition – Tendenz mit jedem Lebensjahr steigend! Fernsehen, Computerspiele und Social Media, all das sind beliebte Freizeitbeschäftigungen von Kindern – und eben sitzende Beschäftigungen. Denn Sitzen gilt als Ko-Aktivität, bei der eine andere Zieltätigkeit im Vordergrund steht wie z.B. die Hausaufgaben, Lesen oder Telefonieren.

Folgen des Sitzenden Lebensstils
Doch was ist eigentlich so ungesund am Sitzen? „Im Allgemeinen wird das Sitzen ja als etwas Positives angesehen, es ist oft wünschenswert, sich zu setzen, denn es bedeutet Ankommen und zur Ruhe kommen“ so Dr. Jens Bucksch von der Universität Bielefeld. „Das Problem ist, dass es einfach überhandgenommen hat. Mindestens die Hälfte unserer Wachzeit verbringen wir sitzend.“ Jeder Anlass wird bereitwillig zum Sitzen genutzt und die Entwicklung immer neuer Bildschirmmedien sowie vermeintliche Erleichterungen des Alltags verleiten zu einer weiteren Erhöhung des Anteils der Sitzzeiten.
Dass langes Sitzen Rückenschmerzen sowie Muskelverspannungen hervorruft, ist nichts Neues. „Doch permanente Inaktivität löst laut einer neuen Studie auch Stoffwechselstörungen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Ebenso steigt das Risiko für einige spezifische Krebser-krankungen“ erläutert Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthoch-schule Köln (DSHS). Der Leiter des Gesundheitszentrums der DSHS mode-riert seit vielen Jahren die Sendung „sportschlau“ in der ARD und berät mit weiteren Wissenschaftlern die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) im Fachbeirat zum Thema Sitzender Lebensstil. Mehr Sport zu treiben alleine hilft nicht, so ist sich der peb-Fachbeirat einig. Der richtige Ansatz dem Sitzenden Lebensstil zu begegnen, liegt in der häufigen Unterbrechung der vielen und lang andauernden Sitzphasen sowie in der Förderung der Alltagsaktivität, so die Wissenschaftler.
Je früher Kinder an einen aktiven Lebensstil herangeführt werden, desto größer ist auch die Chance, dass sie ihn als Erwachsene beibehalten und Spaß daran haben, sich oft und viel zu bewegen. Steigender Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen verdrängt zunehmend aktive Freizeitbeschäftigungen. „Aber auch volle Stundenpläne der Kinder, bei denen es von der Schule direkt zum Klavierunterricht und danach an den Abendbrottisch geht, lassen ihnen kaum Raum für Bewegung und befördern so den Sitzenden Lebensstil“, so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck.

Was tun?
Es ist letztlich denkbar einfach – aber in der Umsetzung doch so herausfordernd: Sitzen unterbrechen! Als Faustregel gilt, mindestens alle 20-30 Minuten aufstehen und sich bewegen. Je mehr Bewegung wie Fahrradfahren oder Treppensteigen von Anfang an in den Alltag eingebaut wird, desto selbstverständlicher wird ein aktiver Lebensstil auch im Erwachsenenalter. Sitzzeiten im Auto könnten verringert werden, da ein Großteil der Strecken gerade einmal unter drei Kilometer beträgt. Der Weg zu Schule oder Kita, der meist überschaubar ist, kann zumeist besser mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Auf diese Weise werden Kinder von Beginn an daran gewöhnt, Wege aus eigener Kraft zurückzulegen. Dabei sollte Bewegung kein lästiges „Muss“ sein: Je größer die Selbstverständlichkeit und der Spaß, desto größer ist auch die Chance, dabei zu bleiben!
Testen Sie, ob Sie und Ihre Kinder zu viel sitzen und machen Sie den
Sitz-Check von peb. Dort erhalten Sie auch praktische Anregungen, Empfehlungen und weitere Hintergrundinformationen.

FAQs zum Sitzenden Lebensstil
Was ist ein Sitzender Lebensstil?
Zu einem Sitzenden Lebensstil gehören alle wachen Aktivitäten, die im Sitzen oder Liegen stattfinden. Dazu zählen beispielsweise die Nutzung von ÖPNV/ Auto (sog. passiver Transport), Schulunterricht, Arbeiten am Schreibtisch/ PC, Fernsehen, Computerspiele u.v.m.
Erreiche ich oder meine Kinder die Empfehlungen für körperliche Aktivität?
Ja, wenn Sie und Ihre Kinder durchschnittlich mindestens 30 min täglich moderat aktiv sind (z.B. mäßiges Radfahren). Wird dies nicht erreicht, wird dies als Bewegungsmangel oder körperliche Inaktivität bezeichnet.
Schadet zu viel Sitzen der Gesundheit?
Ja! Studien zeigen zum Beispiel Zusammenhänge zwischen zu langem und häufigem Sitzen und Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch zur Rückengesundheit. Bereits Stehen oder gemütliches Gehen wirkt sich günstig auf die Gesundheit aus!

Trotz Zeitumstellung: Immer schön im Rhythmus bleiben!

Foto: Alexandra H.  / pixelio.de Aufwachsen braucht einen festen Tagesablauf: Ernährung, Bewegung und Entspannung – alles zu seiner Zeit

Berlin,  März 2014 – Jedes Jahr auf‘s Neue: Diesmal in der Nacht vom 29. März auf den 30. März werden die Uhren um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt und manch einem fällt es an den Tagen darauf noch schwerer, aus dem Bett zu kommen. In der Tat erleben viele Menschen jede Zeitumstellung wie eine Art Mini-Jetlag und leiden an Müdigkeit und Schlafstörungen. Nach ein paar Tagen haben sich die meisten jedoch an die neue Zeit gewöhnt. Auch wenn es nur eine Stunde ist, hat die Umstellung doch Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Das ist ein guter Anlass, sich einmal grundsätzlich mit dem Tagesrhythmus der Familie, also mit Zeiten für Schlaf, Essen & Trinken sowie Sport & Bewegung auseinanderzusetzen

Struktur und Regeln für einen gesunden Tagesablauf Besonders für Kinder haben feste Strukturen im Tagesablauf große Bedeutung für ein gesundes Aufwachsen. Doch der moderne Lebensstil von Kindern und Familien ist viel zu häufig durch die Unregelmäßigkeit von Ernährung, Bewegung und Entspannung geprägt. Wie die peb-Studie Junge Eltern der Plattform Ernährung und Bewegung aufzeigt, machen Eltern ihren Kindern oft nur wenige Vorgaben und setzen zu selten konsequent Grenzen. In der Folge gibt es in vielen Familien kaum noch feste Zeiten für gemeinsame Mahlzeiten (jeder isst wenn er vemeintlich Hunger hat) und gemeinsame Zeiten für Bewegung und Entspannung kommen zu kurz. „Tagesabläufe sollten so gestaltet sein, dass sie verlässliche Zeiten zum Essen, Entspannen und Bewegen bieten. Dabei kann jede Familie einen eigenen Tagesrhythmus entwickeln, aber dieser sollte konstant sein,“ so die peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Manchmal bedarf es für Routinen auch ein wenig Planung: Ein gemeinsames Frühstück bietet für die ganze Familie einen guten Start in den Tag, auch wenn unter der Woche oft wenig Zeit ist. Wer z.B. schon am Vorabend den Tisch deckt, spart am nächsten Morgen wichtige Zeit.

Alles im Gleichgewicht Ein unregelmäßiger Tagesablauf ist nicht zuletzt auch ein Risikofaktor übergewichtig zu werden. Erlebt ein Kind keine gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie, so lernt es kaum, in Maßen zu essen und ist eher geneigt, ständig zwischendurch zu „snacken“. Statt Bewegungszeiten, in denen Kinder sich, mit oder ohne ihre Eltern, austoben, werden Kinder viel zu oft mit Medienkonsum ruhig gestellt. Und auch der Schlafmangel als Risikofaktor für die Entwicklung von Übergewicht wird unterschätzt. Einmal länger ausschlafen am Wochenende, eine Stunde Schulsport in der Woche oder ein Apfel zum Frühstück reichen als einzelne Maßnahmen für einen gesunden Lebensstil nicht aus. Da Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vielfältige Ursachen hat, sollten alle Maßnahmen im Tagesablauf ineinander greifen: Ernährung, Bewegung sowie Schlaf und Entspannung – alles zu seiner Zeit. Eltern können dies fördern, indem sie feste Regeln und Routinen im Alltag setzen und diese auch selber leben – denn nichts ist so überzeugend wie gute Vorbilder.

Hier finden Sie unseren peb-Flyer zum gesunden Tagesablauf zum kostenfreien Download: http://www.pebonline.de/download_medien.html

Obama joggt durchs Weiße Haus – peb lässt MdBs „Aufstehen!“

Dass die First Lady die Kampagnen ihres Präsident-Gatten unterstützt, ist bekannt. Dass der Präsident für die gute Sache der Gattin durch’s Weiße Haus joggt, ist dagegen ein Novum – und noch dazu ein sehr Witziges. Abgerundet wird das Jogging-Programm mit einem frischen Glas Wasser und der Verabredung zum Let’s Move der nächsten Woche “Same time next week, Mr. President”: http://www.tellerrandblog.de/lets-move-obama-joggt-durchs-weisse-haus/

Nachahmen ist übrigens ausdrücklich erwünscht, denn das Video promoted die “Let’s Move -Kampagne” der First Lady, die sich für einen aktiven Lebensstil aus mehr Bewegung und gesunder Ernährung stark macht.

Der gleiche Impuls bewegte die Plattform Ernährung und Bewegung (peb) schon letzten Sommer, als sie die Bundestagsabgeordneten Viola von Cramon, Dorothee Bär, Katja Dörner, Hans-Michael Goldmann, Dr. Christel Happach-Kasan, Mechthild Heil, Dr. Lutz Knopek, Dr. Rolf Koschorrek, Sibylle Laurischk, Gabriele Molitor, Dr. Gerd Müller, Jens Petermann, Dr. Carola Reimann, Elisabeth Scharfenberg und Carola Stauche im Rahmen der Aktion „Aufstehen! gegen den Sitzenden Lebensstil“ aufstehen ließ!

Für die PR-Aktion für einen aktiven und gesunden Lebensstil wurden die Mitglieder des Bundestags mit Schrittzählern und Sitztagebuch ausgerüstet, um ihre Sitz- und Bewegungsgewohnheiten in der Woche vom 3. bis zum 7. Juni 2013 zu erfassen.

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